Kunstverein Arnsberg

Jahresgabenausstellung thematisiert die Freiheit der Kunst

Vlado Velkow, künstlerischer Leiter des Kunstvereins

Vlado Velkow, künstlerischer Leiter des Kunstvereins

Foto: Frank Albrecht

Arnsberg.   Am 1. Dezember zeigt der Künstler Yutaka Makino eine Performance, die die Teilnehmer an den eigenen Wahrnehmungen zweifeln lassen könnte.

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Ein bedrucktes Kuhfell, Herz und Gehirn oder eine bedrückende Sanduhr mit Taubendreck – mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kunstwerke und deren Aussagen eröffnet der Kunstverein Arnsberg am heutigen Freitag die Ausstellung „Ants & Elephants – Neue Jahresgaben“ in den Vereinräumen am Neumark. Mit den 30. Jahresgaben wird das Geburtstagsjahr „30 Jahre Kunstverein“ abgeschlossen.

„Es wird eine offene, vielseitige Ausstellung, die Künstler und Besucher auf besondere Weise zusammenführt“, so Vlado Velkow, künstlerischer Leiter des Vereins.

Ein Teil der gezeigten Werke steht auch zum Verkauf

In guter Tradition bieten die Jahresgaben die Möglichkeit, noch einmal Werke von Künstlern zu sehen, die in 2018 am Neumarkt gezeigt wurden. „Zudem haben wird auch Arbeiten neuer und junger Künstler, die noch nie hier ausgestellt haben.“ Ein Teil der Werke steht auch zum Verkauf.

Unter dem Titel „Ants & Elephants“ geht aber um einiges mehr, als nur um Kunstpräsentation. „Oberstes Thema ist, sich mit der künstlerischen Freiheit auseinander zu setzen.“ Somit macht die Ausstellung nicht vor einem bedruckten Kuhfell halt, das eine Szene aus „2001 – Odyssee im Weltraum“ zeigt.

Der Besucher soll seine Überraschungen erleben

Sie stoppt nicht bei der Verbindung zwischen klassischem Ölbild und dessen Verknüpfung zu einer Handy-App, die aus dem Gemälde neue Eindrücke entstehen lässt. Wer sich in der Ausstellung auf die gezeigten Arbeiten der 16 Künstler einlässt, soll seine Überraschungen erleben, es bedarf der Überwindung dazu.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos

Zum Beispiel am Samstag, 1. Dezember. Dann findet ab 12 Uhr vor dem Kunstverein eine Performance mit dem japanischen Künstler Yutaka Makino statt, die die Teilnehmer visuell und akustisch an den eigenen Wahrnehmungen aus der Umwelt zweifeln lassen könnte.

Der Besuch der Ausstellung und die Teilnahme an der Performance sind kostenlos.

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