Gymnasium Laurentianum

Jetzt weibliche Doppelspitze am Arnsberger Laurentianum

„Na endlich“: Schülersprecher Malte Sittig, Bürgermeister Ralf Paul Bittner, die stellvertretende Schulleiterin Verena Verspohl, Schulleiterin Beate Nordmann. Fördervereinsvorsitzender Dr. Volker Verch, Dezernentin Elke Schlecht und Eltervertreterin Martin Wolf (von links).

Foto: Frank Albrecht

„Na endlich“: Schülersprecher Malte Sittig, Bürgermeister Ralf Paul Bittner, die stellvertretende Schulleiterin Verena Verspohl, Schulleiterin Beate Nordmann. Fördervereinsvorsitzender Dr. Volker Verch, Dezernentin Elke Schlecht und Eltervertreterin Martin Wolf (von links).

Arnsberg.   Beate Nordmann wurde jetzt auch offiziell als Leiterin des Gymnasiums eingeführt. Ihre Stellvertreterin ist Verena Verspohl.

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Mit einem Festakt fand Mittwoch in der Festhalle Promenade die offizielle Amtseinführung der neuen Schulleitung am Gymnasium Laurentianum Arnsberg statt. Schulleiterin ist nun Beate Nordmann, die das Amt zuvor schon kommissarisch ausgeübt hatte, ihre Stellvertreterin Verena Vers­pohl.

Erstmals legte die schulfachliche Dezernentin der Bezirksregierung Arnsberg, Elke Schlecht, das Augenmerk auf die „neue weibliche Doppelspitze“ am Laurentianum.

„Es gehört schon Mut dazu, die Leitung zu übernehmen“

Die Schule, so Schlecht, könne mit dem Jubiläum und der Amtseinführung von zwei Frauen an der Spitze ein besonderes Jahr feiern.

„Es gehört schon Mut dazu, die Leitung des Gymnasiums zu übernehmen“, beglückwünschte Schlecht die Frauen. Sie lege aber, sagte Schlecht, die Verantwortung für die Schule gern in die Hände von Beate Normann übergebe.

„Das ist ein Glücksfall für die Schule“

Bildung sei am Laurentianum nicht auf ökonomischen Erfolg ausgerichtet, vielmehr stehe die Erziehung der Schüler zu Demokratie und Freiheit im Vordergrund. „Die Vermittlung von Werten, die Menschen zu Persönlichkeiten mit einer eigenen Meinung werden lässt, ist wichtig“, so Schlecht.

Und Beate Nordmann sei bestens geeignet für diese komplexen Aufgaben und könne jetzt die Chance nutzen, ihre Schule zu gestalten. „Das ist ein Glücksfall für die Schule.“

Blick über den Tellerrand

Bürgermeister Ralf Paul Bittner, selbst ehemaliger Laurentianer, überbrachte die Glückwünsche der Stadt. „Sie sind von der zweiten Reihe aus nun in die erste Reihe getreten“, so Bittner, was nicht zuletzt der Einsatzbereitschaft und dem Blick über den Tellerrand hinaus geschuldet sei.

Die Bemerkung, dass das Laurentianum jetzt fest in Frauenhand sei, wollte sich auch Dr. Volker Verch als Vorsitzender des Fördervereins der Schule nicht verkneifen:

„Wir Eltern hoffen jetzt auf eine dauerhafte Lösung“

In dieser Funktion, aber auch als Vater von Schulkindern sowie Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Westfalen Mitte, gebe es für ihn gleich mehrere Gründe zur Freude über eine stabile Leitung. Das gemeinsame Interesse an Projekten zur Förderung des Nachwuchses mit dem Unternehmensverband wolle er auf jeden Fall erfolgreich fortsetzen.

„Die Amtsübernahme findet in einem besonderen Jahr für die Schule statt“, sagte Martina Wolf von der Elternvertretung. Sie erinnerte daran, dass es nach dem Abschied des Vorgängers Klaus Ulrich 2015 eine Hängepartie an der Schule gegeben habe. „Wir Eltern hoffen jetzt auf eine dauerhafte Lösung“.

Unterstützung auf dem Weg zu mündigen Bürgern

Schülersprecher Malte Sittig brachte das Vertrauen der Schüler zum Ausdruck. Die offene Tür zum Büro von Beate Nordmann sei stets ein gutes Zeichen für die Kommunikationskultur am Laurentianum. Er hoffe, dass dieses Symbol für Gegenseitigkeit erhalten bleibe.

In ihrer ersten Ansprache als „richtige“ Schulleiterin dankte Beate Nordmann für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Es sei schön, mit einem „na endlich“ empfangen zu werden. Und: „Unsere Schule ist gut aufgestellt und stets auf gutem Wege, die Schüler auf ihrem Weg zu mündigen Bürgern zu unterstützen.“

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