HSK-CDU

Kommunalwahl: CDU im HSK will mit „20 Punkten“ punkten

Möchten mit „20 Punkten“ bei der Kommunalwahl punkten: Landrat Dr. Karl Schneider (rechts) und MdL Matthias Kerkhoff.

Möchten mit „20 Punkten“ bei der Kommunalwahl punkten: Landrat Dr. Karl Schneider (rechts) und MdL Matthias Kerkhoff.

Foto: Torsten Koch / WP

Hochsauerlandkreis.  CDU-Kreisverband Hochsauerland erläutert sein Programm für die Kommunalwahl. Inhalte sollen Wegweiser durch die „2020er Jahre“ sein.

„Am Samstag haben wir beschlossen, mit wem; heute berichten wir, mit was“, meinte Matthias Kerkhoff zu Beginn „kurz und knackig“ mit Blick auf das elf DIN-A-4-Seiten starke Handout, in dem die CDU im Hochsauerland ihr Zukunftsprogramm zur Kommunalwahl 2020 vorstellt.

Der heimische Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Hochsauerland hatte am Dienstagnachmittag zum Pressegespräch an den Hennesee gebeten, um gemeinsam mit dem „alten“ Landrat, der ab Mitte September auch der „neue“ sein möchte, „20 Punkte für die 2020er“ – so titelt die Marschroute der Partei – ein wenig näher zu erläutern.

Dr. Karl Schneider, der am Wochenende mit über 90 Prozent der Delegiertenstimmen zum Kandidaten „gekürt“ wurde (wir berichteten) und sich aus dem Amt heraus um weitere fünf Jahre als Verwaltungschef des HSK bewirbt, fasste die wichtigsten Inhalte zusammen, mit denen er und seine Partei nicht nur die kommende Wahlperiode, sondern das nächste Jahrzehnt, die „2020er“, erfolgreich gestalten möchten. „Wir fangen ja nicht bei Null an“, so Dr. Schneider, der auf ein solides Fundament bauen kann und zuversichtlich in die Zukunft blickt – trotz Pandemie, denn: „Corona wird sich auswirken“, ist sich der Landrat sicher. Wie intensiv, sei hingegen noch völlig offen. Die 20 Punkte des Wahlprogramms jedenfalls sind weder mit dem Virus infiziert, noch werfen sie düstere Schatten auf das Land der 1000 Berge:

Heimat

...soll der HSK für seine Bewohner, aber auch für Rückkehrer und Neubürger, sein und bleiben.

Wirtschaftsstandort

...dafür stehen sichere Arbeitsplätze, starke Unternehmen und neu zu entwickelnde Gewerbeflächen.

Arbeitsmarkt – Fachkräfte

...sollen durch Erhöhung der Attraktivität der Region gefunden und gebunden werden.

Bildung

...soll u.a. durch Investitionen in Schulen gestärkt werden.

Familie/Kinder/Jugend

...sollen im Hochsauerland optimale Voraussetzungen vorfinden.

Umwelt- und Klimaschutz

...sollen durch ein konkretes Konzept gewährleistet sein; für Windenergie gilt, nur wo es Sinn macht.

Mobilität

Die Region darf nicht abgehängt werden, „das Auto bleibt im ländlichen Raum unverzichtbar“.

Land- und Forstwirtschaft

Artenschutz (Tiere/Pflanzen) wird intensiviert, der Borkenkäfer wo möglich bekämpft.

Digitales

Schnelles Internet für alle, Generierung weiterer Fördermittel.

Südwestfalen-Prozess

Die Regionale 2025 soll Digitalisierung vorantreiben und die Region als Industriestandort festigen.

Polizei

Erhalt aller sieben Wachen, teils verbunden mit Neubau/Sanierung.

Gesundheit

Medizinische Versorgung „qualitativ gut und für alle gut erreichbar“.

Leben im Alter / mit Handicap

Lebensqualität nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“.

Integration

Heimatbewusstsein mit Weltoffenheit verschmelzen.

Ehrenamt

Schaffung einer „Koordinationsstelle Ehrenamt“ (mehr dazu folgt).

Kultur

...auf breiter Ebene fördern.

Sport

„Pakt für den Sport“ stärkt Region.

Tourismus

...wird verstärkt gefördert.

Solide Finanzen

Investitionen in die Zukunft und Schaffung finanzieller Spielräume.

Moderne Verwaltung

...bürgernah, ohne viel Bürokratie.

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