Stadtentwicklung

Kurfürstliche Promenade in Arnsberg soll bald wieder glänzen

Blick von der Verbindungsbrücke des Sauerland-Museums auf die Kurfürstliche Promenade. Der jetzt noch unansehnliche Weg wird von der Stadt neu gestaltet und erhält einen Zugang zur Aussichtsterrasse des Museums  (links zu erkennen).

Blick von der Verbindungsbrücke des Sauerland-Museums auf die Kurfürstliche Promenade. Der jetzt noch unansehnliche Weg wird von der Stadt neu gestaltet und erhält einen Zugang zur Aussichtsterrasse des Museums (links zu erkennen).

Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Im Zuge der Museumserweiterung wird auch das Teilstück zwischen Landsberger Hof und Museumsneubau neu gestaltet.

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Im Zuge von Innenstadtsanierung und Museumserweiterung wird auch die Kurfürstliche Promenade neu „eingekleidet“. Vor allem der Abschnitt zwischen Alt- und Neubau des Sauerland-Museums, dem künftig eine besondere Bedeutung zukommen wird.

Um die Promenade auch dem Namen nach wieder zu einer anschaulichen Promenade zu gestalten, geht die Stadt Arnsberg Schritt für Schritt und - wo es Sinn macht - in enger Abstimmung mit den großen Bauvorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft vor.

Ein Promenaden-Teilstück mit besonderer Bedeutung

Dies auch, um unnötige Belästigungen von Passanten und Verkehrsteilnehmern zu vermeiden. So wurde der Abschnitt von Ruhrstraße bis Kaiserspförtchen bereits parallel mit der Erneuerung der Ruhrstraße fertiggestellt.

Im Fokus der Stadtplaner steht neben dem Bereich Festhalle Bürgerschützen (wie berichtet) ganz besonders das Promenaden-Teilstück zwischen Tillmanns Gässchen und Kaiserspförtchen, das zwischen den beiden Museums-Komplexen hindurchführt.

Der neuen Museums-Landschaft optisch anpassen

Ziel ist es, diese fußläufige Verbindung zwischen Alt- und Neustadt deutlich aufzuwerten und der neugestalteten Museums-Landschaft bis hin zu den Ruhrterrassen optisch anzupassen.

„Zur konkreten Ausführung können wir derzeit allerdings noch nichts sagen,“ erklärte dazu Stadtsprecherin Stephanie Schnura. „Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen.“

Ein direkte Verbindung zur Aussichtsterrasse

Daher seien derzeit auch noch keine Angaben über das Kostenvolumen möglich. „Wir müssen dafür erst einmal wissen, wie die Promenade hier aussehen soll.“ Die Umsetzung selbst soll erst nach Fertigstellung des Museumsrohbaus erfolgen.

Fest steht aber bereits jetzt, dass es von der Promenade her eine direkte Verbindung zur Aussichtsterrasse auf dem unteren Teil des Museumsneubaus geben wird.

Skulpturen vorgesehen

Zudem sollen in diesem Promenaden-Bereich Skulpturen aufgestellt werden. Die zum einen Lust auf das Museum machen, zum anderen die Bedeutung des Kulturstandortes hervorheben sollen.

Die künftig von der Promenade aus zu betretende Aussichtsplattform des Museums wird allerdings nicht bewirtschaftet. „Das war nie vorgesehen,“ so Martin Reuther als Sprecher des Hochsauerlandkreises, dem Bauherrn der Museumserweiterung.

Aussichts-Terrasse wird nicht bewirtschaftet

Allerdings könne der an die Terrasse direkt anschließende Saal im Neubau für Feiern oder Veranstaltungen angemietet werden. „Dann besteht natürlich die Möglichkeit, die Terrasse nur für die jeweilige Veranstaltung an das Catering anzuschließen.“

Für die Gestaltung der Aussichtsterrasse, so Reuther, zeichne das Planungsbüro verantwortlich, das auch die dem Neubau gegenüberliegenden Ruhrterrassen konzipiert habe.

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