Schule ohne Rassismus

MG setzt Signal gegen Fremdenfeindlichkeit

Ein Signal gegen Fremdenfeindlichkeit

Ein Signal gegen Fremdenfeindlichkeit

Foto: privat

Arnsberg.   Dem Arnsberger Mariengymnasium wurde kürzlich das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen.

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Kein Platz für Vorurteile: Dem Arnsberger Mariengymnasium wurde kürzlich das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen.

Deutsch- und Geschichtslehrer Florian Kern führte das Publikum durch ein buntes, unterhaltsames Programm, das anlässlich der feierlichen Verleihung auf die Beine gestellt worden war.

Grußworte

Neben Musik und Tanz, präsentiert von verschiedenen Schülergruppen, gab es eine Reihe von Grußworten der Ehrengäste, welche die Initiative der Schule, sich ­aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen, ausdrücklich lobten; zu Wort kamen Schulleiterin Annemarie Ostermann-Fette, Torsten Sträter (Comedian und Schulpate des Projekts), Andreas Hofmann (Hochsauerlandkreis, Kommunales Integrationszentrum), Propst Hubertus Böttcher (Pastoralverbund Wedinghausen, Ewald Hille (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Arnsberg), Indra Wanke (Erzbistum Paderborn) sowie Martina Gerdes, Leiterin der Jugendcaritas Arnsberg.

Christliche Werte

Mit dem Vorhaben der Schulgemeinschaft, mutig und verbindlich gegen Fremdenfeindlichkeit und jegliche Ausgrenzung von Minderheiten vorzugehen, könnten christliche Werte aus einer bewussten Haltung heraus gelebt werden, so der Tenor.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, soll es künftig in regelmäßigen Abständen Projekte geben, mit denen die Wichtigkeit eines friedlichen und toleranten Umgangs thematisiert werden soll.

Dass die Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums bereits sensibel auf die Bedürfnisse anderer reagieren, hoben die hier unterrichteten Flüchtlinge hervor, indem sie in ihren Redebeiträgen die freundliche und friedliche Atmosphäre ihrer Schule lobten. Dadurch, dass sie nicht ausschließlich in separaten Kursen unterrichtet werden, sondern mit den anderen Schülern Teil einer Klassengemeinschaft sind, erfahren sie Zuwendung und Unterstützung von Gleichaltrigen.

Lob vom Projektpaten

Sie selbst wurden vom Projektpaten Torsten Sträter dafür gelobt, wie gut sie bereits die deutsche Sprache beherrschen, obwohl sie noch nicht lange in Deutschland leben. Sträter sicherte außerdem der Schul­gemeinschaft des Mariengymnasiums seine tatkräftige Unterstützung zu, um die Idee des Projekts nachhaltig mit Leben zu füllen.

Die Gäste und besonders die Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums freuten sich sehr darüber, dass der Comedian ihnen im Anschluss an die Preisverleihung Auszüge aus seinem Bühnenprogramm vorstellte und sie durch seine humorvolle Art zum Lachen bringen konnte.

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