Wirtschaft

Müscheder Wepa-Gruppe baut neue Papiermaschine in Wales

Die Müscheder Wepa-Gruppe lässt im Britischen Bridgend eine neue Papiermaschine installieren.  

Die Müscheder Wepa-Gruppe lässt im Britischen Bridgend eine neue Papiermaschine installieren.  

Foto: Wepa

Müschede.  Im britischen Bridgend investiert Wepa in eine neue Papiermaschine. Im Frühjahr 2021 soll sie in Betrieb gehen.

Die Wepa-Gruppe mit Hauptsitz in Müschede hat bekanntgegeben, weiter umfassend in die Infrastruktur und Produktion in ihrem Werk im walisischen Bridgend zu investieren. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht der Bau einer neuen Papiermaschine mit einer geplanten jährlichen Produktionskapazität von 65.000 Tonnen. Die Anlage wird im ersten Quartal im Frühjahr 2022 in Betrieb genommen.

Martin Krengel, Vorstandsvorsitzender der Wepa-Gruppe: „Unsere Bereitschaft in modernste Technik zu investieren, ist ein wichtiger Teil unserer zukunftsorientierten Unternehmensstrategie. UK bleibt für uns ein wichtiger Wachstumsmarkt in Europa trotz Covid-19 und Brexit. Mit den geplanten Investitionen werden wir die Erwartungen unserer Kunden an Produktqualität und Nachhaltigkeit zukünftig noch besser erfüllen können. Für unsere Kunden in UK im eigenen Land zu produzieren, ist uns wichtig. Für den Standort in Bridgend bedeutet das eine Verdoppelung der Produktionskapazität.“

Die Wepa-Gruppe stärkt damit ihre Marktposition in ganz Europa als drittgrößter europäischer Hersteller im Hygienepapiermarkt. Der Standort in Bridgend produziert mit rund 280 Mitarbeitern Toilettenpapier und Küchenrollen für den britischen Consumer Markt und ist seit 2013 Teil der Wepa-Gruppe (zunächst als Joint Venture, bevor in 2018 die vollständige Übernahme erfolgte). Durch die Investitionen werden über 50 zusätzliche Stellen neu geschaffen.

Die beiden Geschäftsführer von Wepa UK, Tony Curtis und Mike Docker, begrüßen die Entscheidung: „Der Bau einer neuen Papiermaschine und die weiteren geplanten Investitionen sind bedeutende Maßnahmen für unser britisches Geschäft und unseren Standort in Bridgend. Diese Investitionen stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit im britischen Markt und sichern Arbeitsplätze in der Region.“

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