Ukraine Krieg

Neheim: Unternehmen Graef spendet 10.000 Euro für Ukraine

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Die Geschäftsführung des Neheimer Familienunternehmens Graef (von links): Hermann Graef, Johanna Graef-Krengel, Franziska Graef und Andreas Schmidt

Die Geschäftsführung des Neheimer Familienunternehmens Graef (von links): Hermann Graef, Johanna Graef-Krengel, Franziska Graef und Andreas Schmidt

Foto: Privat

Neheim.  Geschäftsführung, Betriebsrat und Mitarbeiter ziehen dabei an einem Strang.

Seit zwei Monaten herrscht der absolute Ausnahmezustand in der Ukraine und die Menschen vor Ort benötigen mehr denn je Hilfe von außen. Der Neheimer Küchengerätehersteller Graef hat darum einen unternehmensinternen Spendenaufruf zugunsten der Ukraine-Nothilfe gestartet.

Insgesamt sind unter allen Kolleginnen und Kollegen des Familienunternehmens über 2500 Euro zusammengekommen. Die Geschäftsführung hat diese Spendensumme auf 10.000 Euro aufgestockt. Dieser stolze Betrag wurde jetzt auf Vorschlag des Betriebsrates an die Johanniter gespendet, die die Gelder zielgerichtet einsetzen.

„Die Situation in der Ukraine und das Leid der Menschen vor Ort beschäftigt uns alle sehr. Gleichzeitig sehen wir eine beispiellose Hilfsbereitschaft, vor allem hier in Deutschland. Und wir freuen uns, auch als Unternehmen mit einer Spende an die Johanniter dort Hilfe leisten zu können, wo sie dringend benötigt wird“, sagt Hermann Graef als Geschäftsführer der Gebr. Graef GmbH & Co. KG.

Das Spendengeld fließt zur gezielten Verwendung an die Johanniter

Geschäftsführung, Betriebsrat und Vertrieb der Firma haben dabei eng zusammengearbeitet, um im Unternehmen eine möglichst hohe Spendensumme für die evangelische Hilfsorganisation des Johanniterordens zu sammeln. Und das mit beträchtlichem Erfolg, wie die Spendensumme zeigt.

Die Johanniter sind bereits seit den ersten Tagen des Ukraine-Krieges im Einsatz und kümmern sich um den Transport und die Verteilung von Hilfspaketen mit dringend benötigten Lebensmitteln, Hygieneartikeln und medizinischem Material in der Ukraine. Zurzeit beliefern sie außerdem ukrainische Krankenhäuser mit Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial, um auch dort die Versorgung für Erkrankte und Verletzte sicherzustellen.

Die Johanniter organisieren auch Patiententransporte für erkrankte ukrainische Kinder

Die unermüdlichen Rettungskräfte der Johanniter organisieren darüber hinaus Patiententransporte erkrankter ukrainischer Kinder nach Deutschland. Aber auch außerhalb der Ukraine ist der Hilfsorden aktiv: Zusammen mit den Partnerorganisationen in den Nachbarländern wie Rumänien, Ungarn, Polen und der Republik Moldau und natürlich in Deutschland kümmern sie sich um die täglich ankommenden Flüchtigen und deren physische wie psychische Grundversorgung.

Weitere Informationen zu dem Neheimer Traditionsunternehmen Gebr. GRAEF GmbH & Co. KG sind unter www.graef.de und auf dem GRAEF Blog abrufbar. Außerdem ist GRAEF in den sozialen Netzwerken präsent.

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