Kommunalwahl 2020

Neuer Integrationsrat der Stadt Arnsberg nimmt Arbeit auf

Die Wahlbeteiligung für den Arnsberger Integrationsrat  fiel mit 12,76 Prozent gering aus. Es wurden nur 13 von 14 Sitzen vergeben.

Die Wahlbeteiligung für den Arnsberger Integrationsrat fiel mit 12,76 Prozent gering aus. Es wurden nur 13 von 14 Sitzen vergeben.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Arnsberg.  Integrationsrat der Stadt Arnsberg: 13 Bewerber direkt gewählt, sieben Mitglieder des neuen Stadtrates kommen noch hinzu.

Am Wahlsonntag waren Wählerinnen und Wähler auch aufgerufen, den neuen Integrationsrat der Stadt Arnsberg zu wählen.

Von 12.502 Wahlberechtigten gaben 1595 ihre Stimme ab, die Wahlbeteiligung fiel mit 12,76 Prozent gering aus. Es wurden nur 13 von 14 Sitzen vergeben, und zwar wie folgt:

Als Einzelbewerber sicherten sich Armend Veseli und Mikail Ucarman einen Sitz im Gremium.

Für „Vielfalt Pur“ zogen über die Listenplätze eins bis sechs Samawal Karkoutly, Angela Calcagno, Ouafaa Mimoun El Ghanmi-Maroua, Muttalip Çetintaş, Zainab Albayrak und Juliana Jakimova in den Integrationsrat ein. „Integration Zukunft Arnsberg“ komplettiert mit seinen Bewerbern auf den Listenplätzen eins bis fünf – Shahin Kiumarssi, Stephan Schäfer, Ayzanat Tatarkhanova, Noorzia Q. Wali Rahman und Ahmadzia Ahmadzai in den näch­sten fünf Jahren diese Vertretung.

Der Integrationsrat kann sich mit allen Angelegenheiten der Kommune befassen, welche Themen dies konkret sind, wird mit dem Stadtrat abgestimmt. Im politischen Raum bildet der Integrationsrat das Bindeglied zwischen Einwohnern mit ausländischen Wurzeln und politischen Entscheidungsgremien – verleiht somit dieser Bevölkerungsgruppe eine Stimme in der Ortspolitik. Sieben Mitglieder aus dem neuen Stadtrat kommen – je nach Fraktionsgröße – noch dazu.

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