Kinderbetreuung

Niedrigverdiener zahlen in Arnsberg für 45-Stunden-Betreuung

05. Dezember 2018, Hagen Emst. Neueröffnung städtische Kita Cunostraße nach Umbau / Sanierung. Rucksack Rucksäcke Taschen Tasche Kleidung Bekleidung Jacken

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Foto: Michael Kleinrensing

Arnsberg.   Die Ratsfraktion der „Linken“ fordert, dass auch in Arnsberg die untersten Einkommensgruppen bei 45-Stunden-Betreuung in Kita beitragsfrei sind.

Die Ratsfraktion der „Linken“ in Arnsberg fordert in einem Antrag an den Rat, dass sich dieser für kostenfreie Inanspruchnahme der 45-Stunden-Betreuung für Kindertageseinrichtungen durch Niedrigverdiener-Haushalte ausspricht. Der Bund der Steuerzahler hatte im vergangenen Jahr festgestellt, dass Arnsberg die einzige von 57 untersuchten Kommunen sei, in der für die 45-Stunden-Betreuung auch in untersten Einkommensklassen gezahlt werden müsse.

Tatsächlich gibt es in Arnsberg aktuell keine Freistellung von den Gebühren für eine 45-Stunden-Betreuung, auch wenn das Haushaltsjahreseinkommen brutto unter 20.000 Euro liegt.Davon betroffen waren in Arnsberg zum Ende des vergangenen Jahres 47 Kinder in der U3- und 23 Kinder in der Ü3-Betreuung. Auch die Niedrigverdiener müssen hier für die 45 Stunden Elternbeiträge zahlen: 88 Euro bei der U3- und 42 Euro bei der Ü3-Betreuung. „Wir empfinden das als zutiefst unsozial“, schreibt Fraktionsgeschäftsführerin Christin Thielemann (Linke) im Antrag. Insgesamt wurde in Arnsberg die 45-Stunden-Betreuung in 291 Fällen (102 U3 und 189 Ü3) gewählt.

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