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Notfalldose im Kühlschrank kann Leben retten

Notfalldose vorgestellt: Katharina Wagner (Seniorenbeirat), Tatjana Schefers (Stadtmarketing), Helmut Schulte (Volksbank), Ralf Luig (Rettungsdienst Feuerwehr Arnsberg), Jörg Werdite (Volksbank), Karl Wagner (Seniorenbeirat) und Marcel Kaiser (Rettungsdienst Hagelstein).

Notfalldose vorgestellt: Katharina Wagner (Seniorenbeirat), Tatjana Schefers (Stadtmarketing), Helmut Schulte (Volksbank), Ralf Luig (Rettungsdienst Feuerwehr Arnsberg), Jörg Werdite (Volksbank), Karl Wagner (Seniorenbeirat) und Marcel Kaiser (Rettungsdienst Hagelstein).

Foto: Martin Haselhorst

Hüsten.  Die Notfalldose im Kühlschrank kann Leben retten. Die Volksbank Sauerland will auch in Arnsberg, Sundern und Meschede für die Verbreitung sorgen.

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Die Volksbank Sauerland will helfen, dass sich die Notfalldose in den Haushalten in Arnsberg, Sundern und Meschede weiter verbreitet. Die kleine Dose im Kühlschrank mit wichtigen Infos zu Medikamentengebrauch und Vorerkrankungen kann Leben retten.

Wichtiger Zeitgewinn

„Es ist für die Rettungskräfte ein wichtiges Instrument, um im Notfall die richten Entscheidungen zhu treffen und Zeit zu gewinnen“, sagt Marcel Kaiser vom Arnsberger Rettungsdienst Hagelstein. Der Blick in den Kühlschrank sei inzwischen fest in den Arbeits- und Einsatzabläufen der Rettungskräfte verankert. „Leider ist noch nicht die Regel, dass wir eine entsprechende Dose vorfinden“, so Kaiser.

Initiative der Volksbank

Das soll die Initiative der Volksbank nun zu ändern helfen. Ab sofort werden in allen mit Personal besetzten 23 Filialen des sauerländischen Geldinstituts in Arnsberg, Sundern und im Bereich Meschede bei den Beratungen an die Kunden die Notfalldosen und auch entsprechende Informationen zum Gebrauch ausgegeben. 500 Dosen wurden bereits bestellt, weitere 500 werden jetzt nachgeordert.

„Selbstbestimmtes Leben im Alter“

„Unsere Mitarbeiter werden entsprechend vorbereitet, den Kunden die Notfalldose zu erklären“, sagt Helmut Schulte von der Volksbank Sauerland (Marketing). Volksbank-Vorstand Michael Reitz sieht in der Notfalldose gerade in Zeiten des demografischen Wandels einen „wichtigen Beitrag zu einem selbstbestimmten Leben im Alter“. Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg macht sich seit zwei Jahren dafür stark, die Dosen zu etablieren und hat bereits 1000 Dosen in Umlauf gebracht.

Nicht nur für alte Menschen

Allen Beteiligten betonen, dass die Notfalldose nicht nur für alte Menschen wichtig sein kann. Auch junge Menschen können Vorerkrankungen haben, über die Rettungssanitäter informiert sein müssen. Über ein Infoblatt in der Dose erhalten die Ersthelfer alle nötigen Angaben. Auch Hinweise auf den Lagerort der Patientenverfügungen oder Arztberichte können in die Dose. Kleine Aufkleber an den Haustüren oder am Kühlschrank können Retter frühzeitig informieren, dass sie die Dose vorfinden können.

Wenn mehrere Personen im Haushalt wohnen, für die die Dose Sinn macht, sollte für jeden eine eigene Dose im Kühlschrank hinterlegt sein.

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