Verkehr

Oeventrop: Abriss der Dinscheder Brücke rückt näher

Abriss und Neubau der Dinscheder Brücke rücken näher.

Abriss und Neubau der Dinscheder Brücke rücken näher.

Foto: Wolfgang Becker

Oeventrop.  Im Frühjahr 2022 soll laut Straßen.NRW die Behelfsbrücke stehen. Der Neubau soll dann Ende 2023 fertig sein.

In Oeventrop beginnen in der kommenden Woche die ersten vorbereitenden Arbeiten für den Neubau der Dinscheder Brücke im Verlauf der L735 (Glösinger Straße). Die starken Regenfälle der vergangenen Tage sowie die noch überfluteten Uferbereiche der Ruhr könnten einen Baustart verzögern.

Bevor die eigentlichen Brückenarbeiten starten, so teilte Straßen.NRW mit, wird vorab die Errichtung einer Behelfsbrücke etwa 45 Meter östlich der bestehenden Brücke vorbereitet. Dafür sind zunächst die Anlage einer Baustellenzuwegung, die Kampfmittelsondierung auf dem Baufeld sowie die Herstellung von Spundwänden zur Sicherung der Baugruben erforderlich. Im Frühjahr 2022 soll dann die Behelfsbrücke aufgebaut und als örtliche Umfahrung des Baustellenbereichs freigegeben werden.

Die Baukosten betragen rund 6,6 Millionen Euro

Sobald diese Baustellenverkehrsführung eingerichtet ist, können Abriss und Neubau der Dinscheder Brücke starten. Die Gesamtbaumaßnahme soll voraussichtlich Ende 2023 fertiggestellt werden. Die Baukosten betragen rund 6,6 Millionen Euro.

Die Verkehrseinschränkungen für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen bleiben im Zuge der Dinscheder Brücke weiterhin bestehen. Davon ausgenommen sind Rettungs- und Betriebsdienstfahrzeuge sowie der Linienbusverkehr.

Während der Arbeiten für den Bau der Behelfsbrücke kann es durch den Baustellenverkehr zusätzlich zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen kommen. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich.

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