58 Stunden im Einsatz

Oeventroper Jugendlager der Feuerwehr begeistert Nachwuchs

Die Jugendfeuerwehr Oeventrop und die Jugendfeuerwehr Rumbeck im Basislöschzug 3 führten ihr Jugendlager im Gerätehaus Oeventrop durch

Die Jugendfeuerwehr Oeventrop und die Jugendfeuerwehr Rumbeck im Basislöschzug 3 führten ihr Jugendlager im Gerätehaus Oeventrop durch

Foto: Privat

Oeventrop.  58 Stunden ist Nachwuchs aus Oeventrop und Rumbeck beim Jugendlager im Feuerwehrdienst und lernt Einsatzlagen kennen.

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Als Tradition kann das Jugendlager der Jugendfeuerwehr im Basislöschzug 3 mittlerweile bezeichnet werden. Bei den Jugendlichen aus Oeventrop und Rumbeck findet dieser 58-stündige Feuerwehrdienst einen großen Zuspruch. In diesem Jahr haben sich 23 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren an Christi Himmelfahrt zum Jugendlager rund um das Gerätehaus Oeventrop getroffen. Acht Ausbilder/-innen hatten viele Aktionen und Übungen für die folgenden drei Tage organisiert - wobei auch der Spaß nicht zu kurz kommen sollte.

Nach dem Herrichten der Schlafplätze im Gerätehaus führte eine Wanderung zunächst zum Dorfplatzfest nach Rumbeck, bei dem die Löschgruppe aus Rumbeck einer der ausrichtenden Vereine ist. Nachmittags ging es für alle wieder zurück nach Oeventrop, wo dann noch kleinere Übungen zur Auffrischung der Grundlagen und zur Vorbereitung der folgenden Übungen auf dem Plan standen.

Der Freitag stand im Zeichen der feuerwehrtechnischen Grundausbildung. Zunächst führte der Weg in das Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK in Meschede-Enste, wo dem Feuerwehrnachwuchs Hintergrundwissen zu den Themen Schlauchreinigung, Atemschutzwerkstatt sowie der Atemschutzausbildung vermittelt wurde. Ein besonderer Spaß war dann für alle die Nutzung der Atemschutzstrecke, in der sich die Jugendlichen genauso wie die regulären Atemschutzgeräteträger in Dunkelheit den Weg durch Hindernisse suchen mussten. Später hatte die Gruppe die Möglichkeit, eine Sprengung im Steinbruch in Müschede zu verfolgen. Am Nachmittag wurde es dann sehr nass, denn die Alarmierung führte den Löschzug an einen weitläufigen Teich. Eine Gruppe musste mit Hilfe eines Schlauchbootes eine Person von der gegenüberliegenden Seite retten, während gleichzeitig die andere Gruppe den sich ausbreitenden Waldbrand löschte.

In der Nacht zum Samstag weckte dann ein plötzlicher Alarm alle Jugendlichen. Das Szenario: Zündelnde Kinder hatten mehrere Meter Gebüsch entzündet und das Feuer drohte sich auszubreiten. Nach dem schnell durchgeführten Löschangriff sowie der Ausleuchtung der Einsatzstelle mussten dann noch die zwei vermissten Kinder gefunden werden. Auch diese Übung erledigten die Nachwuchskräfte der Feuerwehr trotz so später Stunde sehr professionell und voller Elan.

Am Samstagmorgen folgte dann nach dem Frühstück ein besonderes Highlight zum Abschluss der feuerwehrtechnischen Ausbildung: In einem ehemaligen Wohnhaus im nahegelegenen Wildshausen wurde ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus simuliert. Überrascht von dem Alarm rückten die Jugendlichen in Zugstärke zur Einsatzstelle aus und arbeiteten die Lage sehr gut ab. Zum Abschluss ging es in Freizeitbad Nass.

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