WP-Schützenkönigin

Oeventroper Königin ist begeisterte Festbesucherin

Das Königspaar Stefan Frimmel und Sandra Jürgens direkt nach dem Vogelschießen.

Das Königspaar Stefan Frimmel und Sandra Jürgens direkt nach dem Vogelschießen.

Foto: Thomas Nitsche

Oeventrop.  Sandra Jürgens regiert gemeinsam mit ihrem Freund die Schützen in Oeventrop. Fest verwurzelt ist sie in ihrem Heimatdorf Holzen.

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Die Oeventroper Schützenkönigin Sandra Jürgens hat sich für den Wettbewerb WP-Königin beworben, bei dem sie jetzt auf zahlreiche Stimmen hofft. Die 27-jährige Industriekauffrau arbeitet bei der Firma Blomus in Sundern, wo sie auch ihre Ausbildung abschloss

Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund, Stefan Frimmel, regiert Sandra Jürgens die Schützenbruderschaft St. Sebastianus in Oeventrop. Sandra ist die erste Titelträgerin in ihrer Familie, trotzdem hat sie das Schützenfest feiern bereits von klein auf in ihrem Heimatort Holzen gelernt. „In unserer Familie hat das Schützenfest einfach Tradition. Schon als ich klein war, haben mich meine Eltern immer zu den umliegenden Festen mitgenommen“, erzählt die 27-Jährige.

Auch ihren Freund lernte sie vor fünf Jahren auf dem Schützenfest in der Oelinghauser Heide kennen. „Wir sind beide begeisterte Schützenfestgänger“, sagt sie. Die Familie ihres Freundes ist ebenfalls im Schützenverein aktiv und hat auf Stefan Frimmels Regentschaft gehofft.

Viele neue Freundschaften

Seit zwei Jahren wohnt die gebürtige Holzenerin nun in Oeventrop. Ihr Freund wollte schon seit längerer Zeit König werden, doch sie war sich anfangs unsicher: „Ich kannte kaum jemanden in hier. Auch als ich hergezogen bin, war die Stadt nicht direkt meine neue Heimat. Es ist nicht wie in Holzen, wo sich jeder kennt.“

Doch mittlerweile hat sie viele neue Freundschaften geschlossen. Durch die Regentschaft kamen sehr viele Menschen auf sie zu, wodurch sie viele weitere Bekanntschaften machen konnte. „Ich kann gar nicht alle aufzählen“, sagt sie lachend.

Verwurzelt im Heimatort

Ihr Herz gehört allerdings noch immer ihrem Heimatort Holzen. „Einige meiner Freundinnen wohnen noch hier, die Verbindung wird immer da sein“, so die neue Königin. Wenn sie sich treffen, verbringen sie gerne einen gemütlichen Abend zuhause oder ziehen durch die Arnsberger Kneipen.

Auch sportlich ist sie in Holzen verwurzelt. Seit sie acht Jahre alt war spielt sie Tischtennis im Verein SV Holzen, mittlerweile in der Damen Verbandsliga. Turniere spielt sie nicht mehr, allerdings ist sie in ihrer Jugend schon einmal bei den Westdeutschen Meisterschaften angetreten.

Die Tischtennissaison läuft vom Spätsommer bis in den Frühling, wodurch sie fast an jedem Wochenende in der Halle steht. „Das könnte eng werden, mit den Schützenfest Terminen“, sagt sie und lacht.

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