Kultur für Jugend

On Stage_CultureLab Arnsberg startet im Sommer

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Foto: Torsten Koch

Arnsberg.   Mit On Stage_CultureLab Arnsberg greifen Stadt, Bürgerstiftung und Verein zur Stärkung der Schulen bewährte Kulturangebote auf und erweitern sie.

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(Ab)tanzen; starke Szenen auf den Brettern, die die Welt bedeuten, abliefern; angesagte ­Videos produzieren oder einen abgedrehten Horrorfilm drehen?

Diesen Sommer heißt es für kreative junge Leute im Alter zwischen 12 und 18 Jahren in Arnsberg: „Da geht was!“ Was geht, haben Stadt, Bürgerstiftung und Verein zur Stärkung der Schulen am Mittwoch erstmals enthüllt:

In allen drei großen Stadtteilen

„On Stage_CultureLab Arnsberg“ heißt das „gemeinsame Kind“ des Trios – ein Angebot, das man nicht ablehnen kann, denn:

In allen drei großen Stadtteilen – Neheim, Hüsten und Arnsberg – stehen in den Sommerferien, und darüber hinaus, insgesamt zehn Workshops auf dem Plan. Schon vor Ferienbeginn läuft der Workshop „Schauspiel 1“ (6. und 7. Juli); in den ersten drei Ferienwochen heißt es dann „Schauspiel 2 und 3“, Tanz, Foto, Videokunst, Youtube, Maske und Bühnenkampf. Schauplätze sind u.a. KulturSchmiede, Der Bogen, KiJu und „E“ – sprich, Locations überall in ganz Arnsberg. „Stadtübergreifend ist uns sehr wichtig“, sagt Johannes Eickelmann, der das Projekt leitet und der „On Stage-Steuergruppe“ vorsteht.

Wobei ganz klar ist – steuern möchte keiner der Anbieter, jedenfalls nicht im Sinne von „Sagen, wo es lang geht“. Die Jugendlichen – angesprochen sind 12 bis 18-Jährige – haben alle Freiheiten zu bestimmen, wie die Workshops ablaufen und wohin sie münden sollen. Erfahrene, kompetente Workshop-Dozenten geben lediglich einen Rahmen vor und bieten ihr Know-How an. „Wir sind stolz, eine solche Vielfalt anbieten zu ­können“, meint Petra Schmitz-Hermes von der Bürger-Stiftung Arnsberg mit Blick auf das Angebot. Etwas ganz Besonderes ist sicher das Filmprojekt „Abgedreht“:

„Dieses Jahr machen wir einen Horror-Film“, sagt Dieter Beckmann vom Familienbüro der Stadt Arnsberg. Ein aufwendiges Unterfangen, dessen Höhepunkt ein einwöchiger Aufenthalt im Aldegrever-Schullandheim am Möhnesee ist, „Special­-Effects“-Workshop inklusive (erste Ferienwoche, Kosten: 120 Euro pro Person, Verpflegung inbegriffen). 25 Plätze sind bereits vergeben, insgesamt tummeln sich fast 50 Jugendliche bei diesem Projekt, das mit Vor- und Nachbereitung mehrere Monate Zeit in Anspruch nimmt. Weitere interessierte Filmfreaks sind also willkommen, keine „geschlossene Gesellschaft“...

Jeder kann sich einbringen

Letzteres gilt natürlich für sämtliche Angebote. „Niemand wird ausgegrenzt, jeder kann sich einbringen“, betonen die Anbieter, die sich im Vorfeld an einen Tisch gesetzt haben, um alles und alle unter einen gemeinsamen Hut zu bringen. ­Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt „Schools on Stage“ und der erfolgreichen Filminitiative „Abgedreht“ fließen mit ein, erfahrene und neue Akteure vernetzen sich weiter, mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche durch kulturelle Projekte und Workshops in den Bereichen Theater, Film, Tanz und Videodesign in ihrer Kreativität zu stärken. On Stage ist offen für weitere Partner, die diesem Ziel dienen möchten.

Schultheater auf großen Bühnen

Auch für Arnsbergs Schulen gibt es ein ­attraktives Angebot: Ihre Theaterproduktionen sollen im Sommer und Herbst auf größeren öffentlichen Bühnen aufgeführt werden – „raus aus der engen Aula...“ Anfang November soll dann eine Werkschau Einblicke in alle Kunstwerke und Produktionen gewähren.

Es gebe noch viel zu berichten, doch wie heißt es in Goethes Faust: „Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen“ – Info und Anmeldung „ganz bald“; mehr im Infokasten oben.

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