Wildewiese

Panoramaskigebiet Wildewiese rüstet weiter auf

Wildewiese im Grünen: Derzeit stehen alle Lifte still. Die Betreiber nutzen die Zeit für Optimierungs-Maßnahmen, installieren u.a. neues Flutlicht. Foto:Matthias Schäfer

Wildewiese im Grünen: Derzeit stehen alle Lifte still. Die Betreiber nutzen die Zeit für Optimierungs-Maßnahmen, installieren u.a. neues Flutlicht. Foto:Matthias Schäfer

Sundern.   Neues Flutlicht sorgt dafür, dass in Wildewiese künftig alle Lifte auch bei Dunkelheit laufen können. Künstliche Beschneiung wichtigstes Fernziel.

Kälter geworden ist es bereits – nur der Schnee lässt (noch) auf sich warten: Nach einem verheißungsvollen Wintersport-Auftakt im Dezember 2017 hoffen die Betreiber des Panoramaskigebietes Wildewiese darauf, dass der Winter ins Sauerland zurückkehrt. „Am besten aber erst in etwa zwei Wochen“, erklärt Alexander Dirks, denn der Mendener und seine drei Balver Mitstreiter – Bernd Reinstein aus Garbeck, Markus Busche aus Beckum und Markus Krämer aus Eisborn – sind gerade damit beschäftigt, weitere Investitionen zum Abschluss zu bringen:

Neue Flutlichtanlage

In seiner zweiten Saison als Gesellschafter der Wilde­wiese Sport- und Freizeit GmbH setzt das Quartett unter anderem auf den Ausbau des Skilaufens in den Abendstunden. Eine neue Flutlichtanlage auf dem Schomberghang sorgt künftig dafür, dass alle Lifte auch bei Dunkelheit laufen – und das beliebte Flutlichtfahren auf fast allen Abfahrten möglich ist. Insgesamt acht Masten mit jeweils vier starken Strahlern werden installiert. „Samstag ist Arbeitseinsatz – dann wollen wir den Aufbau möglichst zum Abschluss bringen“, blickt Dirks, hauptberuflich selbstständiger Hörakustiker- und Augenoptiker-Meister, auf das Wochenende.

Außerdem gilt es, Lifte und die übrige Infrastruktur weiter zu optimieren, was ohne Schnee einfacher zu bewerkstelligen ist. Sollte es aber kurzfristig schneien, müsste natürlich improvisiert werden, um den Betrieb, wie schon im Dezember, innerhalb kürzester Zeit hochzufahren. „Wir nehmen natürlich jeden Schnee mit“, betont Dirks, denn eine künstliche Beschneiung ist noch Zukunftsmusik. Zwar wurden bereits Schneekanonen angeschafft, doch in diesem Winter bleibt es bei „Experimenten“. Um es richtig anzupacken, braucht es vor allem Wasser – ein Reservoir mit 50 Mio. bis 70 Mio. Litern.

„Der Weg muss aber dorthin führen“, meint Alexander Dirks mit Blick auf „Kunstschnee“, der nicht nur die Pistenverhältnisse verbessert: Es gehe vor allem darum, Warmfronten zu überbrücken – mit ordentlich präparierten, nicht zu dünnen Pisten. „Das Skigebiet sollte innerhalb von zwei Tagen komplett zu beschneien sein.“

Zweite Pistenraupe

Um die Pisten auch ohne Kunstschnee möglichst gut herzurichten, wird erneut in den Fuhrpark investiert: Nächste Woche kommt eine zweite Pistenraupe vom Typ „Polar PB 300 W“ hinzu, mit Winde für Untergrund schonendes Fahren. Und im Sommer? „Priorität hat unser Hobby Wintersport“, sind sich die Betreiber einig, Aufwand und Nutzen möglicher Investitionen in Aktivitäten außerhalb der Skisaison sorgfältig abzuwägen. „Beispiel: Einen siebenstelligen Betrag für eine Sommerrodelbahn würden wir auf jeden Fall eher in künstliche Beschneiung stecken“, setzt Dirks „eisige Schwerpunkte“.

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