Marketing

Rat beschließt städtisches Gesamtkonzept

Aus für das Kirchturmdenken in Arnsberg.

Foto: Ted Jones

Aus für das Kirchturmdenken in Arnsberg. Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Das gesamtstädtische Marketing geht auf die Reise: In einer auf zwei Punkte angelegten Abstimmung wurde das Gesamtpaket verabschiedet.

Das gesamtstädtische Marketing geht auf die Reise: In einer auf zwei Punkte angelegten Abstimmung wurde das Gesamtpaket - Marketingkonzept und Finanzierung - Donnerstagabend mit den Stimmen von CDU/Grünen durchgewunken. SPD und FDP hatten zwar ebenfalls das Konzept als wichtigen und längst überfälligen Schritt begrüßt, hielten es aber für die sauberere Lösung, über die Finanzierung der damit verbundenen Schaffung von 1,5 Stellen in der in vier Wochen anstehenden Haushaltsberatung zu befinden.

Zum Wohle der Stadt

SPD-Fraktionschef Ralf Bittner hatte daher sofort eine gesplittete

Abstimmung gefordert. Wichtig sei es zwar zunächst, so Bittner, das von allen am Prozess Beteiligten einvernehmlich entwickelte Marketingkonzept zu verabschieden. „Als deutliches Zeichen dafür, dass wir als Politik gewillt sind, diesen Weg zum Wohle der Stadt auch gemeinsam zu gehen.“ Denn nun habe man mit diesem gesamtstädtischen Konzept - wir berichteten ausführlich - nach langen Jahren der Diskussionen endlich eine gute Basis, auf der sich aufbauen lassen.

Über 1,5 Stellen beraten

Gleichwohl, erklärte Bittner, halte er es für sinnvoll, über die Finanzierung der in dem Marketingkonzept vorgesehenen 1,5 Stellen erst in den bevorstehenden Haushaltsberatungen zu entscheiden. „Schließlich muss man wissen, wie eine solche für die Weiterentwicklung der Gesamtstadt entscheidende Stelle konkret ausgeschrieben werden kann. Und dabei spielt das Geld eine ganz zentrale Rolle.“

FDP vorbehaltlos überzeugt

Flankenschutz erhielt die SPD von der FDP: Fraktionschef Horst Klopp­steck zeigte sich von dem im Haupt- und Finanzausschuss kurz thematisierten Marketingkonzept „vorbehaltlos überzeugt. Dennoch halten wir es für angebracht, die finanziellen Aspekte in den Haushaltsberatungen zu klären. Schließlich stehen uns zwei finanziell schwierige Jahre bevor.“

Argumenten, denen sich die Ratsmehrheit Union/Grüne nicht anschließen mochte. Die am Prozess beteiligten Akteure hätten schließlich hart um den kleinsten gemeinsamen Nenner gerungen, um das Marketingkonzept auf den Weg zu bringen, sagte Jochem Hunecke (CDU). „Und die künftige Umsetzung wird eine Herkulesaufgabe werden. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir das Geld jetzt bereitstellen.“ Über Einzelheiten könne man dann immer noch im Rahmen der Haushaltsberatungen diskutieren. So auch die Sichtweise der Grünen: „Wir haben jetzt endlich eine Vorlage, der alle zugestimmt haben. Deshalb wäre eine Verschiebung nicht sinnvoll,“ erklärte deren Vertreter Thomas Wälter.

Ergenis ist einstimmig

Das Ergebnis: Das gesamtstädtische Marketingkonzept wurde einstimmig angenommen, der Antrag über eine spätere Abstimmung über die Finanzen von der schwarz-grünen Ratsmehrheit abgelehnt - und damit das gesamte Pake beschlossen.

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