Steigende Kosten

Rathaussanierung: Arnsberger FDP fordert Generalübernehmer

Das Arnsberger Rathaus im Stadtteil Neheim

Das Arnsberger Rathaus im Stadtteil Neheim

Foto: Ted Jones

Neheim.   Die Kosten für die Sanierung des Arnsberger Rathauses sind gestiegen – jetzt beantragt die FDP-Fraktion die Vergabe an einen Generalübernehmer.

Nachdem die Stadtverwaltung ihre geänderten Pläne für die Rathaussanierung präsentiert hat, fordert die FDP-Fraktion noch weitere Schritte. Wie berichtet soll der Teilabriss des Flachtrakts die gesamten Sanierungskosten wieder etwas senken.

Sie liegen nach aktueller Schätzung bei knapp 39 Millionen Euro. In einem Antrag fordert die FDP nun, die Baumaßnahmen konsequent in Hochhaus und Flachtrakt zu teilen.

Kostensicherheit als Argument

Nach Idee der Fraktion sollte die Sanierung des Hauptgebäudes dann zu einem Festpreis an einen Generalübernehmer vergeben werden. Zudem beantragen die Mitglieder zu prüfen, ob und zu welchen Kosten der neue Flachtrakt um ein zusätzliches Geschoss erhöht werden könnte, um Platz zu gewinnen.

„Durch die Vergabe des Hochtrakts an einen Generalübernehmer soll Kostensicherheit erreicht werden“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Horst Kloppsteck in der Begründung des Antrags. Beispiele wie das Nass und der Möhne-Tower zeigten, wie gut das funktioniere könne, so die FDP.

Der Antrag richtet sich an den Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen, Planen und Wohnen, in dem die Vorschläge am Donnerstag, 21. März, diskutiert werden sollen.

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