Andere Bereiche betroffen

RLG-Linienbusverkehr vorerst vom Warnstreik nicht betroffen

RLG-Bus am Arnsberger Neumarkt

RLG-Bus am Arnsberger Neumarkt

Foto: Ted Jones / Ted Jones/WP

Bürger werden am Dienstag, 29. September, den normalen Linienbusverkehr in Arnsberg und Sundern nutzen können.

Arnsberg/Sundern. Vom Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaft Verdi ist am Dienstag, 29. September, nicht die RLG-Linienbusverkehr betroffen, das heißt: Die Linienbusse der RLG fahren am Dienstag, 29. September, zu den üblichen Zeiten. Da der zweite Linienbus-Anbieter, Westfalen-Bus, nicht Tarifpartner von Verdi ist, wird Westfalen-Bus auch nicht bestreikt. Auch angestellte Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen von Arnsberg und Sundern sind für Dienstag, 29. September, nicht zum Warnstreik aufgerufen.

Wolfgang Schlenke von Verdi in Meschede schloss aber nicht aus, dass bei einem weiteren Warnstreik auch der RLG-Linienbusverkehr betroffen sein könnte. Wann dies eventuell sein könnte, wollte Schlenke auf Anfrage aber noch nicht mitteilen.

Dortmund, Soest, Lippstadt, Warstein und Erwitte sind betroffen

Für den Verdi-Bezirk Westfalen werden folgende Betriebe in den ganztägigen Warnstreik gerufen:- Dienstag, 29 September, EDG Dortmund;

Mittwoch, 30. September: Kreis und Stadt Soest, Stadt Lippstadt, Stadt Warstein und die Stadt Erwitte

„Weitere Kommunalverwaltungen und öffentliche Einrichtungen werden zeitnah folgen“, kündigte Michael Kötzing von Verdi in Dortmund an.

Verdi fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Erwartet wird zudem die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit.

Darüber hinaus soll in den Tarifverhandlungen das Thema der Entlastung der Beschäftigten behandelt werden. Die besonderen Themen des Gesundheitswesens und der Pflege werden an einem eigenen Tisch im Rahmen der Tarifrunde besprochen. Die dritte Runde der Verhandlungen ist für den 22./23. Oktober 2020 erneut in Potsdam angesetzt

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