Arnsberg investiert in Schulen

Sanierungen an Grundschulen in Arnsberg bis Ende 2021

An der Johannesschule

An der Johannesschule

Foto: Martin Haselhorst

Arnsberg.   Bis Ende 2021 soll „Sanierungsoffensive“ an Arnsberger Grundschulstandorten abgeschlossen sein. 2,6 Millionen Euro sind verplant.

Die Verwaltung stellt dem Schulausschuss des Rates der Stadt Arnsberg am Mittwoch die nach einer Begehung festgestellten „vorrangigen Sanierungsbedarfe sowie vorrangig notwendiger brandschutztechnischer Ertüchtigungen“ vor. . Eine „Sanierungsoffensive“ ist Teil des Projekts „Arnsberg investiert in Schulen“. Alle 16 Grundschulstandorte sollen perspektivisch von Maßnahmen profitieren. Insgesamt sind 2,6 Millionen Euro verplant.

Diese Maßnahmen sind als nächstes geplant

Im Einzelnen handelt es sich um Sanierungen der WC-Anlagen, die Verbesserung der Akustik und der Beleuchtung in Klassenräumen durch neue Decken. Weiterhin werden Maler- und Fußbodenarbeiten durchgeführt. In einigen Schulen ist die Erneuerung der Möblierung vorgesehen. Beim Brandschutz geht es vor allem um die Erneuerung von Brandschutztüren und die Schaffung zweiter baulicher Rettungswege durch den Anbau von Treppen.

Auch die Schaffung optimaler digitaler Lern- und Arbeitsbedingungen wird in die Umsetzung der Maßnahmen einbezogen. Durch das Programm „Gigabit in Schulen“ ist es möglich, auch für alle Grundschulen Glasfaseranbindungen zu realisieren. Die Ausschreibung dieser Arbeiten wird gerade vorbereitet. Mit der Anbindung an Breitbandanschlüsse ist die Pflicht verbunden, im Schulgebäude gigabitfähige Netzwerkinfrastruktur und WLan-Vernetzung vorzuhalten. Der neue städtische Systemadministrator, der im Juni 2019 seine Arbeit aufnimmt, wird die Netzwerke aller Schulen von externen Firmen überprüfen und gegebenenfalls Nachrüstungen vornehmen lassen.

Zur Abklärung des genauen Umfangs und der Terminierung der Sanierungsmaßnahmen wurden auf der Grundlage der Begehungen aller Schulen objektbezogene Maßnahmenvorschläge aufgestellt. Mit den Schulen wurden Abstimmungsgespräche geführt und die durchzuführenden Maßnahmen gemeinsam festgelegt. Das gesamte Projekt soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein.

Bei drei Grundschulen ist die Festlegung der Maßnahmen noch nicht vollständig abgeschlossen: Bezüglich der Grundschule Dinschede wird im Juni eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Sanierungsbedarfe ausgeschrieben. Erst auf der Grundlage dieser Ergebnisse können konkrete Maßnahmen festgelegt werden. In Bezug auf die Grundschule Moosfelde werden verschiedene Alternativen der Brandschutzertüchtigung im zentralen Treppenhaus geprüft. Mit einer Festlegung einer Planungsvariante ist im Juli zu rechnen. In der Mühlenbergschule soll zunächst ein Gesamtkonzept für die bauliche Weiterentwicklung der Schule im Dialog mit der Schulleitung erarbeitet werden.

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