Sauerland-Museum

Sauerland-Museum: Erste Etappe zum Leuchtturm ist geschafft

Das Band wird durchschnitten, der Landsberger Hof ist eröffnet (von links):

Das Band wird durchschnitten, der Landsberger Hof ist eröffnet (von links):

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.   Sonntag wurde die neue Dauerausstellung im Landsberger Hof der Öffentlichkeit übergeben. Für den Landrat auch ein Symbol für das Miteinander.

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Ein Festakt von großer Bedeutung für Region und Arnsberg: Sonntagmorgen wurde vor 180 geladenen Gäste der rundum sanierte Landsberger Hof mit der völlig neu konzipierten und modern ausgerichteten Dauerausstellung eröffnet.

Damit ist der erste Schritt des Ausbaus des Sauerland-Museums zum „Museums- und Kulturforum Südwestfalen“ vollzogen. In den Landsberger Hof wurden in Sanierung und Innenleben rund 4 Millionen der für die Erweiterung insgesamt veranschlagten 13 Millionen Euro investiert.

Bürger zeigen sich von neuer Ausstellung begeistert

Mit einem „Halleluja“ hatte das „Sächsische Bläserquartett“ am Morgen die Gäste begrüßt. Und das kam wohl auch ganz oben gut an. Denn das Wetter bot den richtigen Rahmen für dieses markante Datum als Einstieg eine Zukunft mit großen Chancen für Museum, Stadt und Region.

Am Nachmittag dann nahmen die Bürgerinnen und Bürger die neu ausgerichtete Dauerausstellung in Augenschein. Und zeigten sich begeistert.

„Großer Erfolg für Arnsberg, Kreis und Südwestfalen“

„Heute,“ hatte Landrat Dr. Karl Schneider im Museumshof die geladenen Gäste des Festakts begrüßt, „wird für das kulturelle Leben im Hochsauerlandkreis und in die weitere Region hinein ein ganz spezieller Markstein gesetzt.“

Zugleich seien damit die umfangreichen Arbeiten an und in diesem historischen Stadtpalais abgeschlossen. „Das ist ein großer Erfolg - für Arnsberg, den Hochsauerlandkreis und für Südwestfalen.“

Gutes Zusammenspiel

Der Weg des Projekts bis zu dieser Eröffnung, blickte Schneider kurz zurück, sei „wahrhaftig lang“ gewesen. Und das Ergebnis letztlich ein Erfolg, der der Bereitschaft vieler Menschen, sich hier einzubringen, geschuldet sei.

Und gerade dieses Zusammenspiel, das verlässliche Miteinander aller, habe diesem neuen Haus schon jetzt eine unverwechselbare Prägung gegeben.

Landrat Dr. Schneider dankt den vielen Unterstützern

Dr. Karl Schneider als Haus- und Bauherr vergaß aber auch nicht, Dank zu sagen. All den Menschen, Institutionen und politischen Gremien aus Kreis, Stadt und Land, die die noch nicht abgeschlossene Erweiterung des Museums - es fehlt noch die für September 2019 geplante Fertigstellung des Neubaus - unterstützt haben und noch immer unterstützen.

Besonders hob Schneider hier den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster, den vormaligen Bürgermeister und aktuellen Regierungspräsidenten Hans-Josef Vogel und den Museumsförderverein unter Vorsitz von Ursula Gödde als eine wichtige ehrenamtliche Stütze hervor.

Auch Anwohner waren zum Festakt eingeladen

In diesen Dank ein schloss der Landrat ausdrücklich die ebenfalls zum Festakt geladenen Anwohner des Museums, „deren Geduld manchmal auf eine harte Probe gestellt wurde und vielleicht auch noch ein wenig wird.“ Ein Geste, die im Publikum ankam.

Die Neueröffnung des Landsberger Hofes mit den dafür unverzichtbaren Bemühungen vieler, so Schneider weiter, sei aber auch in einer Zeit gesellschaftlicher Probleme ein Symbol des Miteinanders:

„Das macht Mut, weiter nach vorn zu denken“

„Das macht Mut, weiter für unseren Hochsauerlandkreis nach vorn zu denken. Und noch ein Aspekt hat der ganzen Sache gut getan: Hier haben Westfalen im Allgemeinen und Sauerländer im Besonderen ein Projekt nach vorn gebracht.“

Und genau diesen erfolgreichen Weg des Miteinanders - dazu zählten ebenso Bürgerschaft, Verkehrsverein, Handel und Gastronomie in Arnsberg - müsse man weiter beschreiten.

Gemeinsam Handeln

„Denn nur so kann das große Regionale-Projekt Sauerland-Museum die Strahlkraft eines Museums- und Kulturforums Südwestfalen gewinnen.“

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel, LWL-Direktor Matthias Löb und Bürgermeister Ralf Paul Bittner würdigten in ihren Grußworten ebenfalls das gemeinsame Handeln und unterstrichen die enorme Bedeutung des Museums für Stadt und Region auch als Bildungseinrichtung.

„Eine Investition in die Köpfe unserer Kinder“

Zudem so, Vogel schlage die Dauerausstellung ein Brücke von der Geschichte in das Heute. Wichtig, weil man aus der Geschichte lernen könne und lernen müsse. Für Löb ist die Erweiterung „eine Investition in die Köpfe unserer Kinder“.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner versprach ebenfalls die weitere Unterstützung durch die Stadt Arnsberg.

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