SC Neheim

SC Neheim: Vorsitzender Paul Senske im Amt bestätigt

Der Vorstand  (von links) mit Guido Hülsmann, Christoph Voigt, Paul Senske), Hans-Georg „Tua“ Schweineberg, Daniel Dunker, Uli Dohmann und Frank Wiesehöfer.

Der Vorstand  (von links) mit Guido Hülsmann, Christoph Voigt, Paul Senske), Hans-Georg „Tua“ Schweineberg, Daniel Dunker, Uli Dohmann und Frank Wiesehöfer.

Foto: Maximilian Dolle

Neheim.   Der Verein plant den Wiederaufbau einer A-Jugend, mit der dann die Bezirksliga angepeilt werden soll.

Der Vereinsraum im Sportheim Binnerfeld war brechend voll: „Wir sind heute offensichtlich überragend besetzt und damit auch überragend beschlussfähig“, stellte Vorsitzender Paul Senske fest und eröffnete so die Jahreshauptversammlung des SC Neheim.

Im Vordergrund standen unter anderem die Vorstandswahlen. Senske, seit 1996 im Amt, wurde dabei als Vorsitzender einstimmig bestätigt. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden 2. Vorsitzender Hans-Georg „Tua“ Schweineberg und Hauptgeschäftsführer Uli Dohmann. Auch Hauptkassierer Daniel Dunker bleibt weiterhin im Amt.

Christoph Voigt leitet jetzt die Fußball-Abteilung

Änderungen gab es in der Fußball-Abteilungsleitung: Auf Werner Hömberg folgt nun Christoph Voigt, der Unterstützung von Guido Hülsmann als neuem Stellvertreter bekommen soll. „Ich mache das seit einem Jahr kommissarisch und habe Werner dabei über die Schulter geschaut“, sagte Voigt.

Hömberg vertritt von nun an den sportlichen Leiter Uwe Borggrewe, der sich über die Unterstützung freute: „Es ist wichtig, dass ich das nicht allein mache.“ Wiedergewählt wurden die Kassenprüfer Petra Lingemann und Paul Peter Oeliden.

Beim SC Neheim funktioniert die Integrationsarbeit

Ein weiteres sensibles Thema der Versammlung war die aktuelle Situation der Jugendabteilung. „Wir mussten die A-Jugend vergangenes Jahr leider vom Spielbetrieb abmelden. Geplant ist jedoch, wieder eine A-Jugend aufzubauen, mit der wir die Bezirksliga anpeilen können“, berichtete Jugendleiter Frank Wiesehöfer.

Besonders hob er auch die Leistung der Jugendabteilung in Sachen Integration hervor. „Wir hatten dieses Jahr wieder einen großen Anteil an Spielern mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund. Die gelungene Inte­gration dieser Spieler ist hervorragend für den Verein und unsere Gesellschaft.“

Auch Bauland-Projekt ist Thema der Versammlung

Das letzte Thema schien zugleich das Wichtigste zu sein: Als Hans-Georg Schweineberg sich erhob, um zum Punkt „Verschiedenes“ seine Worte an die Anwesenden zu richten, wurde es still.

Es ging um Neuigkeiten bezüglich des Bauland-Projektes, das der SC Neheim mit Unterstützung der Neheimer CDU anstrebt (wir berichteten).

Im Raum stehen zwei Möglichkeiten: Erste Alternative wäre eine teilweise Neunutzung des Binnerfeld-Areals für neue Bauplätze; der übrige Teil würde in einen großen und einen kleinen Platz umfunktioniert.

„Wir bevorzugen ganz klar die zweite Lösung“

Die zweite Variante sieht eine vollständige Bauland-Erschließung der Sportplatzanlage vor, wobei der Verein an die jetzige Stätte des FC Neheim-Erlenbruch, der „Ruhr-Möhne-Kampfbahn“, umziehen würde.

Dort sollen dann ein großer und ein kleiner Kunstrasenplatz entstehen, die sich der SC mit dem FC Erlenbruch teilen würde. „Wir vom Verein bevorzugen ganz klar die zweite Lösung“, stellte Schweineberg schnell klar.

Jetzt wartet der SC Neheim auf Lärmschutzgutachten

Paul Senske gab ihm da Recht: „Von unserer Seite ist eindeutig die zweite Alternative gewollt. Wir möchten dort spielen, wo es 1960 die Sportfreunde Neheim schafften, Borussia Dortmund mit 2:1 zu schlagen.“

Aktuell laufe nur noch die Erstellung von Lärmschutzgutachten für beide Lösungen, dessen Ergebnis der zweite Vorsitzende innerhalb der nächsten zwei Monate erwartet.

Dringender Appell an die Mitglieder zur Mitarbeit

Zum Schluss ergriff Wilfried Lingemann das Wort und appellierte an alle Anwesenden, ehrenamtlich im Verein mitzuhelfen. „Wir haben dringenden Bedarf an Mitarbeitern und hoffen, dass sich Leute melden, die helfen wollen.“

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