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Shi Tzu Charly ist neu in Meschede und ein Instagram-Star

Shih Tzu Charly und Svenja Berger aus Meschede gibt es auch auf Instagram. Dort berichten sie aus ihrem Leben, von Spaziergängen und Urlauben.

Shih Tzu Charly und Svenja Berger aus Meschede gibt es auch auf Instagram. Dort berichten sie aus ihrem Leben, von Spaziergängen und Urlauben.

Foto: Christina Schröer

Meschede.  Shi Tzu Charly und Svenja Berger sind neu in Meschede. Bei Instagram verfolgen fast 2000 Menschen Charlys Hundeleben im Sauerland.

Acht Jahre gehen Shih Tzu Charly und Svenja Berger aus Meschede nun schon gemeinsam durchs Leben. Als Teenager ist die heute 24-Jährige auf den Hund gekommen. Auf Instagram sind die beiden allerdings erst seit April 2020 unterwegs. Und zwar aus einem einfachen Grund: Während des Corona-Lockdowns kam große Langeweile auf.

Als Svenja Berger den Instagram Account shihtzu_charly gründete, lebte sie noch in Dortmund. Denn streng genommen ist sie erst seit September richtige Meschederin. Für die Liebe ist sie aus der Großstadt nach Meschede gezogen, kannte das Sauerland aber bereits gut durch ihre heutige Partnerin. „Ich hab das Sauerland immer gern gemocht, dass ich aber tatsächlich mal hier leben würde, damit hab ich nicht gerechnet.“

Über 1800 Follower

Seit sie und Charly auf Instagram unterwegs sind, hat sich einiges getan. Nicht nur, dass shihtzu_charly inzwischen ohne große Mühen über 1800 Menschen folgen, Svenja Berger hat auch andere Hundebesitzer aus dem Sauerland über die Social Media Plattform kennengegelernt mit denen sie sich gelegentlich trifft, um Spaziergänge mit den Hunden zu machen. Unter dem Hashtag #sauerlanddogs findet man die bunte Gruppe, in der Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden aus dem ganzen Hochsauerlandkreis vertreten sind.

„Zu den Sauerlanddogs gehören insgesamt 26 Profile. Mit zwölf davon haben wir auch eine WhatsApp-Gruppe und verabreden uns“, erklärt sie. Dass sich über Instagram solche Kontakte ergeben haben und sich inzwischen so viele Menschen für sie und Charly interessieren, freut die 24-Jährige sehr. Für ihre Follower postet sie etwa einmal die Woche einen Instagram-Beitrag, der Charlys Alltag zeigt und befüllt tägliche ihre Instagram-Story. Dort gibt es dann tagesaktuelle Schnappschüsse oder auch Umfragen und besondere Aktionen. In ihren Story-Highlights, einer Sammlung der Storys, die nicht wie sonst üblich nach 24 Stunden verschwinden, trägt sie spezielle Fotos aus Urlauben, besonderen Spaziergänge und auch Bilder ihrer ersten Werbe-Kooperation mit einer Holzmanufaktur aus Warstein zusammen.

Kooperation mit Hundebett-Hersteller

Werbe-Kooperationen auf Instagram ermöglichen den Nutzern meist das Testen und Bewerben eines bestimmten Produkts, das sie auf diesem Weg kostenlos erhalten und in manchen Fällen sogar eine Gage dafür bekommen. In Svenja Bergers Fall gab es ein handgemachtes Hundebett geschenkt, das sie daraufhin auf ihrem Instagram-Account vorgestellt hat. Auf ihrem Profil sieht man, wie Charly es sich auf dem edlen Schlafgemach gemütlich macht.

Abgesehen davon ist Instagram aber bislang nur das Hobby der Neu-Meschederin, das sie ganz locker angehen möchte. „Viele Accounts achten ja sehr darauf, dass alle Fotos in ihrem Feed im gleichen Stil und mit dem gleichen Filter gepostet werden“, weiß sie und gibt zu: „Ich poste einfach das, wonach es mir gerade ist.“ Schließlich soll die Freude an Instagram an erster Stelle stehen. Außerdem wäre fraglich, wie Charly es finden würde, wenn er hauptberuflich als Instagram-Model unterwegs sein müsste: „Er ist ein richtiger Witzbold, hat aber auch einen absoluten Sturkopf und ist eigensinnig“, beschreibt sie ihren vierbeinigen Freund liebevoll.

Hashtags für die Reichweite

Um an Reichweite auf Instagram zu gelangen nutzt Svenja Berger verschiedene Hashtags, die in der Hundeszene bekannt sind. Der populärste ist sicherlich #dogsofinstagram, den nahezu jeder Hunde-Account auf der Welt nutzt. „Ich setze aber auch Hastags wie #Meschede, #Arnsberg, #Brilon oder #Sauerland“, erklärt die 24-Jährige. Das dient dazu, von Instagram-Nutzern in der Region gefunden zu werden. Gegen noch mehr Reichweite und Follower hätte Svenja Berger nämlich nichts. Und Charly wohl auch nicht, wenn in Zukunft die ein oder andere Kooperation mit einem Leckerli-Hersteller zustande käme.

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