Rettungseinsatz

Sorpesee: 65-jähriger Wittener stirbt beim Tauchgang

Suche nach dem Taucher war vergeblich: Der Taucher wurde tot geborgen.

Suche nach dem Taucher war vergeblich: Der Taucher wurde tot geborgen.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Langscheid.  Rettungskräfte suchten auf dem Sorpesee nach einem vermissten Taucher. Der Mann war mit einer Gruppe unterwegs und tauchte nicht mehr auf.

Ein großes Aufgebot an Rettungskräften suchte auf dem Sorpesee nach einem vermissten Taucher. Bereits um kurz nach Mittag war der Notruf abgesetzt worden, nachdem ein Mitglied einer gemeinsam tauchenden dreiköpfigen Gruppe nicht mehr an die Wasseroberfläche zurückgekehrt war. Um kurz nach zwei wurde der Mann gefunden: Die Notärzte vor Ort konnten nur noch den Tod der Person feststellen.

Bei dem Toten handelt es sich offenbar um einen Mann aus der Ruhrgebietsstadt Witten. Die Polizei aus dem Hochsauerlandkreis bemühte sich am Nachmittag die Angehörigen zu erreichen und konnte vorher auch nichts Näheres zur Person sagen. Erst am am frühen Abend bestätigt die Polizei, dass ein 65-jähriger Wittener tot aus dem Sorpesee geborgen wurde.

Am Zeltplatz II, hier ist der Wintertauchplatz am Sorpesee, herrschte am Vormittag eigentlich Winteridylle pur. Bei strahlender Sonnenschein zeigt sich der kalte See von seiner schönsten Seite. Wenig später haben die Rettungskräfte hier ihr Einsatzzentrum eingerichtet, in der Hoffnung, ein Menschenleben retten zu können.

Die Feuerwehr Langscheid war schnell vor Ort. Hinzugerufen wurden die DLRG-Wasserretter aus Meschede und Neheim sowie Berufstaucher der Betriebsfeuerwehr in Hamm. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen ist gelandet.

Fast eineinhalb Stunden liefen die Suchmaßnahmen im Wasser nach dem vermissten Taucher. Dabei setzen die Rettungskräfte auch eine Drohne ein, um das Gewässer aus der Luft beobachten zu können.

Inzwischen ist die Polizei vor Ort, um die Ursache des Todes zu ermitteln. Auch die Kriminalpolizei wurde wie immer in solchen Fällen hinzugerufen. Bis gestern Abend waren die Hintergründe des Unglücks noch ungeklärt.

Die Tauchkollegen des verunglückten Tauchers wurden vom PSU-Team des Hochsauerlandkreis psychologisch betreut. Sie standen unter Schock: Unter Wasser verloren die Tauchpartner den 65-Jährigen aus den Augen und konnten ihn seit dem nicht ausfindig machen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben