Jugendbürgerstiftung

Sprachrohr und Treiber für junge Ideen für Arnsberg

Johanna Kraft: Projektleiterin der Jugendbürgerstiftung.

Johanna Kraft: Projektleiterin der Jugendbürgerstiftung.

Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Die Bürgerstiftung Arnsberg bringt zum zehnjährigen Bestehen eine Jugendbürgerstiftung an den Start. Johanna Kraft ist die Projektleiterin.

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Ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art. Der Jubilar ist es, der verschenkt. Beim Festakt zum 10-jährigen Bestehen der Bürgerstiftung Arnsberg verkündete die Erfolgseinrichtung einen aus ihrer Sicht ganz wichtigen „Schritt in die Zukunft“ und einen weiteren Beitrag zur Nachhaltigkeit. „Wir schenken der Stadt Arnsberg eine Jugendbürgerstiftung“, sagt Vorsitzender Andreas Bremke.

Eigenes Budget

Das war die Nachricht der Jubiläumsveranstaltung, zu der am Freitagabend Stiftungsmitglieder, Förderer, Ideengeber und Projektbegleiter sowie weitere eingeladene Gäste im Campus der Stadtwerke Arnsberg zusammenkamen. „Es ist an der Zeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen und die junge Generation noch stärker mit ins Boot zu holen“, freut sich der Vorstand der Bürgerstiftung. Die Jugendbürgerstiftung soll als eigenständige Organisation mit einem festgelegten Budget unter der Bürgerstiftung arbeiten.

Zukunftsfähig machen

„Hier können die jungen Menschen selbst Projekte bewerten oder anstoßen“, erklärte Geschäftsführerin Petra Schmitz-Hermes im Vorfeld. Und auch Vorsitzender Andreas Bremke zeigte sich von der Idee angetan, weil er weiß, dass junge Menschen am besten beurteilen können, was für junge Menschen wichtig ist. Und genau darum geht es: Die Bürgerstiftung, die in den vergangenen zehn Jahren mehr als 1,1 Millionen Euro in Projekte ausgeschüttet hat, will die Stadt Arnsberg vor allem zukunftsfähig machen. „Wir wollen die Anreize schaffen, dass junge Menschen in Arnsberg Lebensqualität vorfinden, die ihnen wichtig ist“, so Bremke. Das sei wichtig für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Arnsberg.

Projektleiterin als Vorbild

Als Projektleiterin für die Jugendbürgerstiftung Arnsberg hat sich die Bürgerstiftung die 27-jährige Johanna Kraft ausgeguckt. Die Event-Managerin aus Müschede gehört zu den jungen Menschen, die sich Arnsberg wünscht. Sie ist nämlich aus ihrem Studienort Köln zurückgekehrt, weil sie hier ihren Lebensmittelpunkt hat und auch künftig haben will. Unsere Zeitung hatte über sie im Herbst 2016 eine auch in den sozialen Netzwerken vielbeachtete Geschichte geschrieben. Darüber ist auch die Bürgerstiftung Arnsberg für ihr neues Vorhaben auf die junge Frau aufmerksam geworden.

„Ich mache bei der Bürgerstiftung mit, weil ich es wichtig finde, jungen Menschen ein Sprachrohr für ihre Wünsche und Ideen zu geben“, sagt sie bei ihrer Vorstellung auf dem Jubiläums-Flyer.

Ihre Aufgabe ist klar umrissen. In den kommenden Monaten soll sie weitere interessierte und engagierte Jugendliche für das Team der Jugendbürgerstiftung gewinnen und mit ihnen auch erste Projekte angehen.

Nachhaltiges Wirken

Für den Vorsitzenden Andreas Bremke ist das der richtige Weg: „Als Bürgerstiftung sind wir auf ein langfristiges und nachhaltiges Wirken ausgelegt“, sagt er, „das gelingt uns nur, wenn wir es schaffen, den Gedanken des bürgerschaftlichen Engagement an die junge Generation weiterzugeben“.

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