Kultur

Vier Objekte werden genauer untersucht

Aich die aten Stadtwerke Sundern am Schwemker Ring

Aich die aten Stadtwerke Sundern am Schwemker Ring

Foto: Matthias Schäfer

Sundern.   Vier Objekte - darunter auch die ehemaligen Gastwelten - werden jetzt genauer untersucht, um den Nachfolger für die Stadtgalerie zu finden.

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Vier Objekte werden jetzt von der Stadtverwaltung genauer unter die Lupe genommen, um sie auf Herz und Nieren für die mögliche Nachfolge einer Stadtgalerie zu prüfen. Überhaupt nicht mit dem Vorgehen war die FDP einverstanden: „Wir möchten eine Gleichbehandlung aller kultureller Vereine“, so Dorothee Thiele. Die Liberalen würden einer neuen Stadtgalerie nicht zustimmen.

Zuvor hatte Stefan Laufmöller vom Fachbereich Arbeiten und Leben die Vorgehensweise erläutert: „Es war eine lustige Kolonne, die sich mit E-Bikes und auch einem Porsche zwischen der Silmecke und dem Schwemker Ring die Objekte ansah.“ Die Bitte sei anschließend gewesen, eine Matrix aller wichtigen Details zu erstellen. Diese läge nun vor und auch die Einschätzung der Stadtverwaltung: „Das ist eine deutliche Aussage für zwei Objekte, die alten Stadtwerke und die Räume an der Silmecke.“

Überraschung Gastwelten

Überraschend brachte die CDU dann noch einen sechsten Vorschlag ein:

„Es gibt bei uns ein Gedankenspiel: Denn wir hatten Gespräche mit dem neuen Besitzer der ehemaligen Gastwelten, Willo Blome“, so Tim Hoffmann. Dort habe man keine Verwendung des Gebäudes in der Firma SKS, deshalb sei das Objekt auch eine Möglichkeit. Es biete große Räume: „Von Kapazität und Lage ist es gut.“

Patric Cremer fragte an, ob es auch Objekte außerhalb von Sundern gegeben habe: „Ja, zum Beispiel in Herblinghausen, aber das haben wir direkt ausgeschlossen“, so Laufmöller. Zusätzlich seien einige herausgefallen, nachdem man die Bauakten aufgeschlagen habe.

Unfair sagt die FDP

Dorothee Thiele (FDP) regte an, dass man in Sundern 128 eingetragene Verein habe: „Die unterhalten ihre Gebäude selbst. Warum müssen wir dies für die Kultur tun. Das ist eine Ungleichheit und unfair.“ Ausschussvorsitzender Jens Kunen (SPD) gab die Antwort. „Weil die Kultur zur Daseinsfürsorge gehört. Wir brauchen so etwas, sonst ist es für die Stadt ein Armutszeugnis. In Fröndenberg eröffnet man wieder eine Bücherei, weil man sich kulturfördernd in der Pflicht sieht.“

Umbaukosten beziffern

Ein weiterer Vorschlag kam von Hans Klein (WiSu): „Wir können doch auch im Rathaus ausstellen, und haben mehr Besuch als in der Galerie.“ Für 199 Personen habe man genügend Schützenhallen oder die Schulaulen.

Holger Hengesbach (CDU) wies auf die eventuell notwendigen und nicht unerheblichen Umbaukosten bei einigen Objekten hin. Bei den alten Stadtwerken sei vorgesehen, vieles an Ausstattung ins neue Haus mitzunehmen. Michael Stechele (SPD) verwies darauf, dass die Herrichtung der Stadtwerke auch den Eingangsbereich von Sundern aufhübschen würde. „Viel Potential“, so sein Urteil. Aber man möge auch die Dietrich-Bonhoeffer-Schule näher untersuchen, denn dort könne man auch viele Vereine unterbringen.

Mehr dazu: https://www.wp.de/staedte/sundern/suche-nach-einem-neuen-zentrum-fuer-kultur-in-sundern-id215505589.html

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