Bundestagswahl

Städte bereiten den Urnengang vor

Die nächste Wahl ist schon in sechs Wochen.

Die nächste Wahl ist schon in sechs Wochen.

Foto: WAZ FotoPool / Gerd Wallhorn

Arnsberg/Sundern.   In Arnsberg und Sundern werden 78 500 Bürger zur Bundestagswahl am 24. September aufgerufen. Ordnungsämter geben Regeln für Plakatierung aus.

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Die Kandidaten vor Ort laufen sich warm und starten ihre Wahlkampfaktionen. In etwas mehr als sechs Wochen sind rund 78 500 Bürger aus Arnsberg und Sundern aufgerufen, ihre Stimmen bei der Bundestagswahl am 24. September abzugeben.

Bei den Kommunen laufen inzwischen die Vorbereitungen auf die Logistik und die Organisation der Bundestagswahl. Wie schon bei der Landtagswahl wird es in Arnsberg im Stadtgebiet 63 Wahllokale und 15 Briefwahlbezirke geben. „Schon zur Landtagswahl 2017 wurde eine Reduzierung der Wahllokale von 72 auf 63 vorgenommen“, erklärt Stadtsprecher Elmar Kettler, „für die Bundestagswahl wird es keine weitere Reduzierung geben“. In Sundern werden 22 Wahllokale geöffnet - wie schon bei der Landtagswahl.

Jedes Wahllokal braucht Wahlhelfer, zudem müssen die Kommunen helfende Hände bei der Auszählung anheuern. „Die Einberufung der Wahlhelfer verläuft bei uns ohne große Probleme“, sagt Elmar Kettler. Insgesamt werden in Arnsberg 600 bis 650 Wahlhelfer/-innen benötigt. Die Sunderner kommen mit 162 klassischen Wahlhelfern aus. Sie sind in Wahllokalen und Briefwahlvorständen tätig, aber auch bei begleitenden Aufgaben. Hausmeister an den Wahlstandorten sind im Einsatz, Mitarbeiter der Verwaltung nehmen Schnellmeldungen der einzelnen Wahllokale im zentralen Wahlbüro entgegen. Wieder andere sind freie Springer, die kurzfristig plötzlich anfallende Aufgaben entgegennehmen können. Allen Arnsberger Wahlhelfern wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 50 Euro gezahlt. In Sundern erhalten Wahlhelfer in der Regel 25 Euro.

Alles muss schnell und gründlich gehen. Bei der jüngsten Landtagswahl waren nicht einmal drei Stunden dem Schließen der Wahllokale in Arnsberg und Sundern quasi alle Wahllokale ausgezählt und die Ergebnisse bereits auf Portalen von Städten und Kreisen einsehbar.

Wahlkampf vor Ort hat begonnen

Vor der Wahl ist die Zeit der Wahlkämpfer. Die Direktkandidaten aus dem Hochsauerlandkreis beginnen jetzt damit, sich den potenziellen Wählern zu zeigen. Hausbesuche, Radtouren, Sprechstunden und Online-Aktivitäten stehen oben an. Der direkte Kontakt zum Bürger wird auf allen Kanälen gesucht. Vom Plakatwahlkampf versprechen sich die meisten Kandidaten nicht so viel, sehen darin aber die Möglichkeit, dass viele Menschen überhaupt mitbekommen, dass die Bundestagswahl am 24. September vor der Tür steht.

Regeln für die Plakatierung

Die Kommunen haben klare Regeln, wie und wo plakatiert werden darf. „Das Plakatieren muss vom zuständigen Fachdienst Sicherheit und Ordnung genehmigt werden“, sagt der Arnsberger Stadtsprecher Elmar Kettler, „die Plakate dürfen sich nicht verkehrsbehindernd auswirken“. Genehmigungen erhalten grundsätzlich nur zugelassene Parteien. In Sundern gibt es ebenfalls klare Regeln des Ordnungsamtes. So sollen bis zum 30. September alle Plakate wieder entfernt sein. Öffentliche Anlagen dürfen nicht beklebt werden.

Unter den 57 000 Wahlberechtigten in Arnsberg gehen bei der Bundestagswahl nur 334 junge Menschen erstmalig an die Urne. Das liegt daran, dass die Landtagswahl gerade erst einmal drei Monate zurückliegt und da viele Jung-Wähler ihre ersten Wahlerfahrungen haben machen können.

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