Steueramt macht Hunde besonderer Rassen zu gefährlichen Hunden

Hundezählung/Listenhunde. Seit 21 Jahren halten wir auch Hunde der Rassen, welche der Liste 2 des Landeshundegesetzes unterfallen. Es ist bisher nie zu einem Vorfall gekommen. Daher möchte ich zur Objektivierung der Situation beitragen.

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Hundezählung/Listenhunde. Seit 21 Jahren halten wir auch Hunde der Rassen, welche der Liste 2 des Landeshundegesetzes unterfallen. Es ist bisher nie zu einem Vorfall gekommen. Daher möchte ich zur Objektivierung der Situation beitragen.

Der Artikel zur Hundesteuer/Hundezählung der Stadt Arnsberg und Sundern beschreibt „Hunde einer besonderen Rasse“ (Liste 2 Landeshundegesetz) – wie unsere Mastiffs – als gefährliche Hunde. Doch selbst gemäß des Landeshundegesetzes sind Hunde dieser Rassen keine gefährlichen Hunde. Es wird lediglich befürchtet, dass „andere Menschen“ auf diese Rassen ausweichen könnten, siehe Verwaltungsvorschrift zum Landeshundegesetz.


Aufgrund dieser Beweislastumkehr muss sich der Hund einmalig einem Wesenstest, Kosten ca. 150 Euro, unterziehen, um wie ein großer Hund leben zu dürfen. Und dies in einem Alter von 24 Monaten!

Die Steuersatzungen der Städte Arnsberg und Sundern sehen dies anders. Sie machen aus diesen Hunden besonderer Rassen (Liste 2) gefährliche Hunde. Zudem fordern sie entgegen des Landeshundegesetzes jährlich eine weitere Verhaltensprüfung.


Dies ist sachlich nicht gerechtfertigt und unangemessen. Aus welchem Grund, außer aus Gewinnerzielungsabsicht, setzt sich das Steueramt wohl über die Sicherheitsgesetzgebung hinweg?! Mal praktisch ­gedacht: Ein Mastiff hat eine Lebenserwartung von acht bis neun Jahren. Wie soll man, ohne Tierquälerei zu begehen, mit einem alten oder kranken Tier dies noch darstellen? Oder haben Sie, verehrte Entscheider der Städte, die Möglichkeit, auch noch im hohen Alter alle sieben Jahre (umgerechnete Hundejahre) an den Bundesjugendspielen teilzunehmen?

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