Kommunalwahl

Sundern: Junge Union fordert mehr Mitsprache für Jugendliche

Michael Albers, Anne Greitemann, Felix Grote, JU-Spitzenkandidat Fabian Blome, Julius Schmidt und JU-Vorsitzender Adam Walczak (von links) stellen ihr Wahlprogramm vor.

Michael Albers, Anne Greitemann, Felix Grote, JU-Spitzenkandidat Fabian Blome, Julius Schmidt und JU-Vorsitzender Adam Walczak (von links) stellen ihr Wahlprogramm vor.

Foto: Privat

Sundern.  Die Junge Union stellt ihr Wahlprogramm vor und fordert mehr politische Mitsprache sowie bessere Freizeitmöglichkeiten.

Die Junge Union (JU) hat ein Wahlprogramm im Vorfeld der Kommunalwahl beschlossen. Es dreht sich im Wesentlichen um diese Eckpunkte:

Jugendparlament stärken

Die JU für die Herabsetzung des Mindestalters für beratende Ausschussmitglieder von 18 auf 16 Jahren ein, um die Handlungsfähigkeit und Mitsprache des Jugendparlaments zu verbessern.

http://Großer_Heimat-Check_für_Arnsberg_und_Sundern{esc#229011381}[teaser]Projekt Jugendstadtrat

Im Bundestag sowie im Landtag gibt es Projekttage, in denen die Abgeordneten gegen Jugendliche ausgetauscht werden. Die Jugendlichen beraten in dieser Zeit Anträge, verabschieden Gesetze, halten Reden – sie schlüpfen in die Rolle eines Parlamentariers. „Wir können uns auch in Sundern ein solches Projekt sehr gut vorstellen“, so die JU.

Kinderfeuerwehr

In der Kinderfeuerwehr, auch bekannt als die „Löschzwerge“, sind alle Plätze besetzt, die den Kindern aus Hachen, Langscheid und Stemel zur Verfügung standen. Das Projekt sollte daher aus Sicht der JU weiter finanziell gefördert und auf weitere Orte ausgebreitet werden.

Kinderschutz

Die Mitglieder fordern: „Die Schulsozialarbeit muss erhalten bleiben und der Personalstamm im Bereich der ,Frühen Hilfen’ muss dringend aufgestockt werden. Bei steigenden Fallzahlen durch eine immer achtsamere Gesellschaft muss eine angemessene Fallzahl je Mitarbeiter und damit auch ein zeitnahes Agieren gewährleistet werden.“

Kita-Plätze schaffen

In Sachen Kita-Plätze fordern die Mitglieder die Prüfung von Ausbaumöglichkeiten und Neuerrichtungen in den Orten, wo eine mittelfristige Unterdeckung prognostiziert ist. Wichtig sei, die Plätze möglichst wohnortnah zu verwirklichen.

Schulangebot und -alltag

Beim Schulangebot setzt die JU auf kurze Wege und das dreigliedrige System aus Haupt-, Realschule und Gymnasium. Zudem fordert sie Fortschritte bei der Digitalisierung, Schulungen der Lehrkräfte im Umgang mit digitalen Medien und den Internetausbau an den Standorten.

http://Hier_gibt_es_mehr_Artikel,_Bilder_und_Videos_aus_Sundern{esc#225938593}[teaser]Mehr Spielflächen

In der Settmecke soll nach der Fertigstellung der Kita wieder ein Spielplatz errichtet werden. Die JU möchte eine Beteiligung der Kinder an den Plänen erreichen und fordert zudem im Bereich Erfthagen, Kreuzberg, Kaiserhöhe sowie im Wohngebiet Im Spree einen Spielplatz. „Wir sind sehr enttäuscht, dass der Skaterpark im Schweinsohl nun schließen musste, da die Verkehrssicherungspflicht nicht mehr gegeben ist“, so die JU und wünscht eine baldige Neuplanung.

Asche-Sportplatz

Der Asche-Sportplatz am Schulzentrum soll nach JU-Vorstellung umgestaltet und mit Outdoor-Fitness-Geräte ausgestattet werden.

Junge Kulturschaffende

Das zurzeit in Rede stehende Kulturzentrum solle insbesondere jungen Bands, Jugendorchestern und Theatergruppen Räumlichkeiten zu Probenzwecken bieten.

Tierschutz fördern

„Für Fundtiere hat die Stadt Sundern ihre Pflichtaufgabe an das Tierheim Iserlohn übertragen. Der Tierschutzverein Sundern kümmert sich ehrenamtlich und ohne städtische Förderungen um Wildkatzen“, schreiben die JU-Mitglieder. „Wir setzen uns dafür ein, dass der Tierschutzverein Sundern die städtische Pflichtaufgabe der Beherbergung und Betreuung von Fundkatzen übertragen bekommt und ihm über diesem Wege städtische Zuschüsse zufließen.“

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