Unfall am Gymnasium

Update: Stichflamme bei Chemieexperiment in Sundern

Einen Rettungshubschrauber-Einsatz gab es am Gymnasium in Sundern.

Einen Rettungshubschrauber-Einsatz gab es am Gymnasium in Sundern.

Foto: Hendrik Schulz / WP

Bei einem Außenexperiment zog sich ein 14-jähriger Gymnasiast in Sundern schwere Verbrennungen an der Hand zu.

Sundern. Tragischer Ausgang einer Unterrichtsstunde am Bildungshügel in Sundern: Während eines Außenexperiments im Chemieunterrichts ist es am Sunderner Gymnasium zu einem Unfall gekommen, so informiert die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen, so Polizeipressesprecher Holger Glaremin, erlitt ein 14-jähriger Schüler dabei schwere Verbrennungen an der Hand. Der junge Sunderner musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Spezialklinik geflogen werden. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen übernommen.

Stichflamme beim Experiment

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte Schulleiter Martin Barthel den Vorgang: „Es war ein Verbrennungsexperiment. Das war nichts besonderes, die Kollegin hat dies auch schon in gleicher Form des Öfteren so mit allen zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen gemacht.“ Allerdings habe wohl diesmal der benutzte Stoff viel heftiger reagiert als in den vorangegangenen Versuchen. „Es gab wohl eine Stichflamme“, so Schulleiter Martin Barthel. Dabei sei der Schüler, der das Experiment in Gang gesetzt habe, verletzt worden.

Lob für Einsatzkräfte

In diesem Zusammenhang lobte Martin Barthel die sehr professionelle Arbeit der eingesetzten Kräfte: „Die Versorgung war gut. Um aber noch schneller behandeln zu können, wurde der Schüler nach Dortmund geflogen“, berichtete der Schulleiter dieser Zeitung. Die Genesung sei ihm „verhalten positiv“ geschildert worden. Er habe die Hoffnung, dass es dem Schüler bald wieder besser gehe und er wieder am Unterricht teilnehmen könne.

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