Drei Fragen

Sunderns neuer König und Ex-Oberst spricht über den Titel

Schützenfest Sundern 2019: Der neue König Ludger Simon mit seiner Frau Petra.

Schützenfest Sundern 2019: Der neue König Ludger Simon mit seiner Frau Petra.

Foto: Matthias Schäfer / WP Sundern

Sundern.  Ludger Simon ist neuer König der Sunderner Schützen. Vor Terminstress macht er sich nicht bange.

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Der 59-jährige Bauingenieur Ludger Simon ist neuer König der Schützenbruderschaft 1631 e.V. Sundern. Ein paar Tage nach dem Fest sprach die Redaktion mit ihm über die neue Aufgabe.

Frage: Dass ein Oberst mal König war, ist nicht ungewöhnlich. Warum bei ihnen umgekehrt: Erst Oberst, danach König?

Ludger Simon: Ich habe das Amt des Oberst zwölf Jahre gern ausgeführt. Auf einem Fest Oberst und gleichzeitig König zu sein, bringt viele Probleme und Änderungen der Abläufe mit sich. Daher fand ich es besser einen Schritt nach dem anderen zu machen.

Die Königswürde ist mit vielen Terminen verbunden. Ist der Zeitpunkt nicht ungünstig, wo sie doch erst vor einem Jahr selbstständig das eigene Planungsbüro Simon aufgemacht haben?

Für mich gibt es als König nicht mehr Termine als in meiner Zeit als Oberst, denn wo der König war, war der Oberst nicht weit. Daher machen mir die Termine keine Probleme. Auf die Frage bezüglich Kollisionen zwischen dem Königsein und meinem Planungsbüro kann ich nur eins sagen, dass ich weiß, dass mir meine Mitarbeiter den Rücken frei halten.

Was erhoffen Sie sich von dem Königsjahr für sich und die Bruderschaft?

Ich wünsche uns, unserem Hofstaat und der Bruderschaft ein harmonisches Königsjahr, mit schönen Feiern und einem tollen Abschluss auf unserem Schützenfest 2020 mit vielen Besuchern und vor allem vielen Königsaspiranten. Zwölf Jahre habe ich als Oberst die Könige und Königinnen begleitet. Jetzt habe ich es selber gewagt und kann nur allen sagen, es ist ein überwältigendes Gefühl.

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