Gastronomie

Tagsüber pralles Leben, abends tote Hose

Redakteur Achim Gieseke Westfalenpost Redaktion WP Arnsberg am 14.3.2012 in Arnsberg Foto: Ted Jones WP Arnsberg/Neheim/Sundern

Foto: Ted Jones

Redakteur Achim Gieseke Westfalenpost Redaktion WP Arnsberg am 14.3.2012 in Arnsberg Foto: Ted Jones WP Arnsberg/Neheim/Sundern Foto: Ted Jones

Abends herrscht nach einem Bummel über die Neheimer Hauptstraße eher „tote Hose“.

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Gut unterwegs ist man auch in der Neheimer Hauptstraße. Zumindest tagsüber findet man dort beim Bummel ausreichend Gelegenheit, es sich bei Kaffee, Eis oder auch kleineren Speisen gemütlich zu machen. Doch abends? Da herrscht dort eher tote Hose. Alles dicht, kein Restaurant, das nach dem Schaufenster-Gucken eine Stärkung ermöglicht, keine Kneipe, die zu Einkehr und Gesprächen einlädt.

Aber zum Glück für die Besucher der Neheimer Innenstadt gibt es ja noch die unmittelbare Umgebung. Und dort kann, wer will, nach wenigen Fußschritten durchaus etwas trinken oder auch eine Kleinigkeit essen. Aber das ist noch ausbaufähig.

In der Hauptstraße dagegen dürfte wohl in Sachen Gastronomie nicht mehr so viel möglich sein. Kein Platz. Was aber kein Grund zum Dramatisieren ist, denn was gibt es für eine Stadt, einen Stadtteil besseres, als komplett mit Geschäften besetzte Immobilien.

Und wenn es gelingt, das eine oder andere Restaurant in Hauptstraßennähe anzusiedeln, ist die Sache rund. Fast rund: Denn was in Neheim dringend geschaffen werden muss, ist - wie von DeHoGa-Fachmann Dietmar Wosberg angeregt: eine junge Kneipenszene. Gerade für jüngere Generationen gibt es dort nicht ganz so viel, um am Abend zu chillen - wie es in Neudeutsch heißt. Das was da ist, ist gut, aber zu wenig und zu weit auseinander. Hier müssen die Verantwortlichen noch einmal die Köpfe rauchen lassen.

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