Hilfe für Schüler

Talentscouts sollen Arnsberger Problemschüler unterstützen

Talentscouts an der Agnes-Wenke-Sekundarschule in Neheim. Das Projektteam soll weiter wachsen.

Talentscouts an der Agnes-Wenke-Sekundarschule in Neheim. Das Projektteam soll weiter wachsen.

Foto: privat

Für das Projekt „Talentscout“ werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Sie sollen Arnsberger Schüler rechtzeitig auf die Spur bringen.

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Die Arnsberger Fachstelle Engagementsförderung stellte nun an der Agnes-Wenke-Sekundarschule Neheim als Kooperationsschule ein neues Projekt „Talentscout“ vor. Schülerinnen und Schülern mit problematischer Schullaufbahn soll dabei Unterstützung geboten werden.

Brüche in Bildungsbiografie

Ihre Bildungsbiografien weisen Brüche auf und nicht selten haben sie auf ihrem Bildungsweg von der Schule bis zum Abschluss und im Übergang zu einer Ausbildung oder Abitur/Studium große Schwierigkeiten. Gründe hierfür sind vielfältig: zeitliche Lücken im Schulbesuch, Unkenntnis über die Bildungswege in Deutschland, mangelnde Deutschkenntnisse, fehlende Unterstützung in Elternhaus und sozialem Umfeld. Die bestehenden Systeme greifen nicht immer oder reichen nicht aus. Deshalb soll das Projekt auch besonders für diese Zielgruppe eine Unterstützung bieten.

Unterstützung für Ehrenamtliche

Die Begleitung, Unterstützung und Einarbeitung der Ehrenamtlichen wird von der Engagementförderung Arnsberg, den Teammitgliedern der bereits bestehenden Projekte der „Joblotsen und Ausbildungspaten“ und natürlich den kooperierenden Schulen gewährleistet. Die Agnes-Wenke-Sekundarschule in Neheim ist eine der Kooperationsschulen.

Gesucht werden nun ehrenamtliche Helfer für das Projekt: Mitbringen sollten diese Freude an der Zusammenarbeit mit Jugendlichen, Verständnis für die Sorgen und Probleme von jungen Menschen, eine gute Kommunikationsfähigkeit in Bezug auf junge Menschen sowie Geduld und Einfühlungsvermögen. „Wichtig ist auch die Fähigkeit zu motivieren und das Vertrauen der Jugendlichen in ihre berufliche Zukunft zu stärken“, weiß Petra Vorwerk-Rosendahl von der Arnsberger Fachstelle Engagementsförderung. Auch die Fähigkeit, Konflikten ruhig und sachlich entgegen treten zu können, Wissen über Kontakte zu heimischen Unternehmen sowie Erfahrungswissen zum Thema Schule, Ausbildung und dem heimischen Arbeitsmarkt.

Ehrenamtszeugnis wird vergeben

Die Fachstelle lässt die Interessenten am Talentscout-Job mit ihren Aufgaben nicht alleine. „Wir bieten bei der Teilnahme an diesem Projekt, Treffen zum Kennenlernen, kostenlose Basisqualifizierung und Weiterqualifizierung nach Bedarf in diesem Projekt, Schaffung und Begleitung von regelmäßigen Austauschmöglichkeiten (kollegiale Fallberatung/Erfahrungsaustausch) der Projektteilnehmer durch die Engagementförderung und Hilfe beim Start und der Durchführung der ehrenamtlichen Tätigkeit durch die Schulen und Teammitglieder der Ausbildungspaten und Joblotsen, die bereits über gute Erfahrungen in diesem Bereich verfügen. Betonung liegt auf die individuell auf die Bedürfnisse eines abgestimmten Engagementangebots. „Jeder soll nur soviel Zeit einbringen wie er selbst möchte und es ihm Freude bereitet“, so Petra Vorwerk-Rosendahl, „es besteht die Möglichkeit der zeitlichen Begrenzung des Engagements“. Neben Spaß und Freude wird auch die Ausstellung eines Ehrenamtszeugnisses (Landesnachweis NRW) als Nachweis für das bürgerschaftliche Engagement angeboten.

Für weitere Informationen zu den oben genannten Engagementangeboten wenden Sie sich bitte an die Stadt Arnsberg, Zukunftsagentur Z.4 Engagementförderung, Petra Vorwerk-Rosendahl, Telefon: 02932/201-1402 oder: p.vorwerk-rosendahl@arnsberg.de.

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