Stadtmarketing

Team hat Superjob gemacht

Proppenvoll wird es im Frühjahr immer zum Autofrühling, 2019 wieder am 5. Mai, dann mit einem Mobilitätstag.

Proppenvoll wird es im Frühjahr immer zum Autofrühling, 2019 wieder am 5. Mai, dann mit einem Mobilitätstag.

Foto: Beate Feische

Hachen.   Superjob, Bombenjob - Viel Lob gab es für das Team im Stadtmarketing für die anspruchsvolle Arbeit 2018.

Wie steht die Stadtmarketing-Genossenschaft Sundern derzeit da und wie geht es weiter? Das waren die Fragen, die bei der Generalversammlung im Sport- und Tagungszentrum Hachen im Mittelpunkt standen. Die erste Frage konnte die derzeitige Geschäftsleiterin Julia Koger mit „sehr positiv“ beantworten. Denn nach Jahren im Minus wurde für 2017 wieder ein Gewinn von 4865 Euro von den Prüfern festgestellt. Der Weg dahin bestand aus einer Reduzierung auf allen Gebieten: Mitarbeiter, Veranstaltungen und Marketing.

Dank an das Team

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Dank geht an das Team, ihr macht einen Superjob“, konstatierte Vorsitzender Tim Hoffmann. Das

hochmotivierte Team habe eine hohe Wertschätzung für das Ergebnis verdient: „Und das bei der zum Teil ziemlich belastenden Situation. Ich danke aber auch dem Aufsichtsrat und allen, die sich eingebracht haben, auch unseren Vorgängern Maria Hegemann und Christian Willeke“, so Hoffmann. Er erklärte dann, dass man sich im Rat für die ständigen Unruhen verantwortlich gefühlt habe und unter dieser Prämisse angetreten sei: „Das war ein wichtiger Schritt für die nächsten Jahre.“ In vier runden Tischen habe man erreicht, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben, ebenso die Schlagkraft der SMS: „Denn wenn ein Jahr nichts passieren würde, wäre ein Marketing in Sundern so tot, dass man es nicht mehr hinbekommt.“

Rechtssicherheit mus her

Für 2019 seien 108.00 Euro für konkrete Aufträge in der Planung des Etats eingebucht: „Es muss da Rechtssicherheit für Gehälter und Liquidität geben“, erklärte Hoffmann. Vor allem solle das Personal endlich wieder Marketing machen und nicht Trennungsrechnungen. Die Situation über 2020 hinaus sei durch das europäische Vergaberecht ein Problem: „Es ist schon für 2019 ein Ritt auf der Rasierklinge, aber wir haben Lösungsansätze.“ Denn alle Fraktionen im Rat wollten zu einem neuen Konstrukt der städtischen Töchter kommen. Das Ziel sei eine Überführung in eine schlagkräftige Form ohne Vergaberechts-Problem, um das gesamtstädtische Marketing voranzubringen. „Von Wildewiese bis Hövel, und auch den LSB eingeschlossen“, so Vorsitzender Siegfried Huff dazu.

Geniale Idee

An diesen Punkt knüpfte auch Ralph Brodel an: „Die SMS ist eine Erfolgsgeschichte, die Idee war genial: Eigenantrieb statt Fremdbestimmung.“ Doch nun habe das EU-Recht einiges verändert. Um daraus zu kommen, habe man gemeinsam Aufgaben entwickelt, die die Genossenschaft in 2019 umsetzen soll. „Das sind rechtliche Dinge, die wir einhalten müssen.“ Er bekannte auch, dass es noch recht wackelig sei, aber man müsse aus dieser Falle kommen. Vom angestrebten Briloner Modell habe man die Hälfte umgesetzt. Brodel bekannte auch, dass es auch Gegenwind gäbe. Jetzt müsse man konsequent den Weg in eine andere Form suchen. Dafür gebe es aber eine breite Mehrheit. Das stimme ihn hoffnungsfroh für die Zukunft.

Mehr aus Sundern unter www.wp.de/sundern

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben