Glasfasernetz

Telekom beschleunigt das Internet in Arnsberg

Glasfaserkabel sorgen für schnelles Internet. Im östlichen Arnsberger Stadtgebiet (Alt-Arnsberg, Oeventrop und umliegende  Stadtteile) wird man Ende 2017 / Anfang 2018 deutlich schneller im world wide web unterwegs sein können

Foto: dpa / Jan Woitas

Glasfaserkabel sorgen für schnelles Internet. Im östlichen Arnsberger Stadtgebiet (Alt-Arnsberg, Oeventrop und umliegende Stadtteile) wird man Ende 2017 / Anfang 2018 deutlich schneller im world wide web unterwegs sein können Foto: dpa / Jan Woitas

Arnsberg.   Nachdem bereits in Neheim-Hüsten das Datennetz verbessert worden war, folgen Ende 2017 / Anfang 2018 Alt-Arnsberg und weitere Stadtteile

„Die Telekom hat die technischen Vorarbeiten für schnelles Internet im östlichen Arnsberger Stadtgebiet (Vorwahl-Bereich 02931) begonnen und wird dort im November/Dezember 2017 rund 8500 Haushalten in Alt-Arnsberg eine Verdoppelung der Download-Geschwindigkeit und eine Vervierfachung der Upload-Geschwindigkeit anbieten.“

Dies sagte am späten Donnerstagnachmittag im Neheimer Kaiserhaus der Telekom-Regio-Manager Ralf Engstfeld in einer Bürger-Info-Veranstaltung, die - trotz der Wichtigkeit des Themas - aber nur von etwa zehn Bürgern besucht wurde. Neben Alt-Arnsberg wird schnelles Internet auch in den umliegenden Stadtteilen (mit 02931-Vorwahl) sowie in Oeventrop (mit 02937-Vorwahl) geschaffen.

Insg. 10800 Haushalte profitieren im Osten Arnsbergs

Bereits im November 2017 werden 90 Haushalte in Breitenbruch sowie 980 haushalte in Niedereimer über schnelles Internet verfügen können. Im Dezember 2017 kommen dann in Rumbeck weitere 400 Haushalte und in Uentrop 150 Haushalte dazu.

In Oeventrop macht die Telekom im Januar 2018 schnelles Internet für rund 1100 Haushalte möglich. Das schnelle Internet wird allerdings nicht automatisch für Nutzer geschaltet. Haushalte, die es nutzen wollen, müssen sich mit einem Telekommunikationsanbieter in Verbindung setzen und daheim möglicherweise noch zusätzliche technische Voraussetzungen schaffen. Es kann ggf. ein neuer Router notwendig werden.

Neuer Router könnte nötig werden

Wie sorgt nun die Telekom für schnelleres Internet? Sie nutzt das Vectoring-Verfahren. Beim glasfaserbasierenden Breitbandausbau werden durch das Vectoring-Verfahren elektromagnetische Störungen behoben und somit gleichzeitig die Kapazitäten für den Datentransfer erhöht bzw. beschleunigt.

Aufgerüstetes Kabelnetz

Das Kabelnetz wird somit aufgerüstet, die Bürger sehen die Folgen dieser technischen Maßnahmen insbesondere in neuen größeren Verteilerkästen, die auf öffentlichen Flächen nahe der Wohnstraßen aufgestellt werden. Wem die neuen grauen Verteilerkästen der Telekom ein zu tristes Bild an der Straße abgeben, darf nach Rücksprache mit der Telekom diese Kästen bunt bemalen. Interessenten (z. B. aus Kitas oder Grundschulen) wenden sich an den Telekom-Regio-Manager Ralf Engstfeld, Mail-Kontakt: ralf.engstfeld@telekom.de

Was leistet nun Vectoring genau? Im Download-Bereich werden bei „Vectoring100“ Datenübertragungsraten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde möglich. Zum Vergleich: Im Downloadbereich leistet DSL16 nur bis zu 16Mbit pro Sekunde und VDSL50 bis zu 50 Mbit pro Sekunde.

23 000 Haushalte in Neheim/Hüsten

Im Raum Neheim/Hüsten (Vorwahl 02932) hat die Telekom bereits im Mai 2016 für 23 000 Haushalte und 2300 Gewerbebetriebe die Voraussetzungen für schnelles Internet per Vectoring-Verfahren geschaffen. Die Verfügbarkeit von VDSL/Vectoring im Ausbaugebiet Neheim-Hüsten beziffert die Telekom auf 95 Prozent.

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