Hunde in Not

Über 100 Hunden droht in Rumänien der Tod

Kornelia Kannengießer Ende September in Rumänien, mit einigen der 100 Hunde aus dem Camp von Maria Cristina, denen schnell geholfen werden muss. Foto:privat

Kornelia Kannengießer Ende September in Rumänien, mit einigen der 100 Hunde aus dem Camp von Maria Cristina, denen schnell geholfen werden muss. Foto:privat

Arnsberg.   Nach Rückkehr aus Rumänien hofft Kornelia Kannengießer auf weitere Unterstützung. Es gilt, bis Anbruch des Winters eine neue Bleibe zu finanzieren.

Die Zeit drängt – und die Situation spitzt sich dramatisch zu! Wie die Arnsbergerin Kornelia Kannen­gießer nach ihrer Rückkehr aus Rumänien berichtet, steht der dort aktiven Tierschützerin Maria Cristina das Wasser buchstäblich bis zum Hals.

Weitere Hilfe ist dringend notwendig

Wie berichtet, rettet die Rumänin mit unerschütterlicher Hingabe eingefangene, misshandelte und gequälte Straßenhunde aus einem sogenannten Public-Shelter. Die von Kornelia Kannengießer ins Leben gerufene Arnsberger Initiative „Hilfe statt Trost n.e.V. – für Hunde in Not“ unterstützt sie dabei tatkräftig – ist aber auf weitere Hilfe dringend angewiesen:

„Liebe Gruppenmitglieder von „Hilfe statt Trost“, richtet Frau Kannengießer einen eindringlichen ­Appell an die – inzwischen 950 – Gruppenmitglieder; und natürlich auch an alle weiteren Tierfreunde aus Nah und Fern, „Ihr habt die Spendenaufrufe gelesen – und ja, schon wieder geht’s um Geld...“

Tatsächlich gehe es aber um viel mehr, nämlich um Leben und Tod. Der sichere Tod droht etwa 100 von Maria Cristina bereits geretteten Hunden, wenn nicht genug Spenden für eine neue Bleibe eingehen.

Ihr bisheriges Domizil werden die Tiere und ihre Retterin in Kürze verlieren, das steht inzwischen fest. Eine neue Bleibe ist bereits gefunden, doch sie muss noch erworben und hergerichtet werden. Zumindest notdürftig, denn der Winter steht vor der Tür. Bei den derzeitigen Grundstücksbesitzern hat Kornelia Kannengießer während ihres Aufenthaltes in Ramnicu Valcea Ende September schon vorgefühlt, ­erste Weichen sind gestellt. Eine „abgespeckte“ Variante ließe sich in einigen Wochen realisieren – doch noch fehlen einige Tausend Euro...

Wenn die über 900 Gruppenmitglieder jeweils nur ein paar Euro spenden, wäre das Etappenziel schon erreicht. Und vielleicht entdeckt ja auch der ein oder andere von außerhalb der Gruppe sein Herz für wirklich arme Hunde!?

„Unser Motto darf sich unter keinen Umständen in ‘Trost statt Hilfe’ umkehren“, setzt Kornelia Kannengießer auf ihre Mitmenschen – und weitere Hilfsaktionen – u.a. ein Trödelmarkt auf dem Gutenbergplatz am 28. Oktober (Details folgen).

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