Natur-Erlebnis-Raum

UN-Dekade: Natur-Erlebnis-Raum wird offizielles Projekt

Ralf Schmidt (Grünflächenamt Stadt Arnsberg), Bürgermeister Ralf Paul Bittner und Landrat Dr. Karl Schneider bei der Übergabe der Auszeichnung.

Ralf Schmidt (Grünflächenamt Stadt Arnsberg), Bürgermeister Ralf Paul Bittner und Landrat Dr. Karl Schneider bei der Übergabe der Auszeichnung.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.   Die Vereinten Nationen würdigen die Bedeutung des „grünen Orts“ für das gesellschaftliche Zusammenwachsen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Alle Mühen der an der Realisierung des Natur-Erlebnis-Raums im Eichholz Beteiligten haben sich gelohnt:

Die Stadt hat einen einzigartigen Ort der Begegnung und der Naturvermittlung gewonnen und das Engagement nun eine hohe Würdigung erfahren - als offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“.

Landrat Dr. Karl Schneider übergab Dienstag Urkunde und „Baumpokal“ an Bürgermeister Ralf Paul Bittner .

“Das Ergebnis ist Vielfalt und Nachhaltigkeit“

Pünktlich zur Übergabe der Auszeichnung hatte sich vor Ort im Natur-Erlebnis-Raum auch der für die Natur dringend erforderliche Regen eingestellt. Was aber die Freude über diese nicht alltägliche Auszeichnung nicht trüben konnte.

Ehe er das Wort an Landrat Dr. Karl Schneider übergab, erinnert Bittner nochmals an die vielen Diskussionen um Sinn und Standort dieser Einrichtung. Doch letztlich sei die Entscheidung richtig gewesen. „Denn das Ergebnis ist Vielfalt und Nachhaltigkeit. Genau das, was wir als Stadt erreichen wollen.“

Ralf Schmidt hat sich beharrlich dafür eingesetzt

Bittner hob zudem den unermüdlichen Einsatz von Ralf Schmidt (Grünflächenamt) hervor. „Er hat von Beginn an beharrlich auf die Bedeutung eines solchen Raumes hingewiesen und sich dafür eingesetzt.“ Gemeinsam auch mit den vielen ehrenamtlichen Helfern aus Schulen, Vereinen und Bevölkerung.

Die Auszeichnung im Rahmen der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“, so Landrat Schneider, sei denkwürdig und zeige, wie stark die Aktivitäten zum Erhalt der biologischen Vielfalt im HSK seien.

„Ein Netzwerk der Schulen nutzt die große Chance“

„Hier in Arnsberg hat ein Netzwerk aus unterschiedlichsten Schulen die große Chance genutzt, Menschen mit Hilfe der Natur zusammenzubringen, gerade auch junge Menschen. Das ist eine sehr gute Idee.“

Der Erlebnis-Raum stehe aber nicht allein für biologische Vielfalt. Da so viele unterschiedliche Akteure beteiligt gewesen und mit vereinten Kräften Aufgaben und Herausforderungen angegangen seien, habe der „grüne Ort für alle“ auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.

Ein Naturbewusstsein in der Gesellschaft schaffen

Schneider: „Das ist vorbildlich. Langfristig wird hier die Perspektive geschaffen, ein Naturbewusstsein in der Gesellschaft zu bewirken.“ Was auch die Jury des Sonderwettbewerbs der UN überzeugt habe. „Und so erhalten Sie heute eine verdiente Auszeichnung.“

Eine Auszeichnung, „dies es ohne die 450 aktiven Helferinnen und Helfer und deren Projekte nie gebeben hätte“, gab Ralf Schmidt als Motor des Natur-Erlebnis-Raums den Preis symbolisch weiter.

„Es ist bewundernswert, was hier von allen geleistet wurde. Und man kann jetzt sagen: Diese Fläche, dieser Ort der Begegnung der Generationen lebt.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben