Arnsberg

Verkehrsverein und „Wir in Arnsberg“ wollen zusammenarbeiten

Tourismus und Einzelhandel sind für eine gesunde Stadtentwicklung

Foto: TED JONES

Tourismus und Einzelhandel sind für eine gesunde Stadtentwicklung Foto: TED JONES

Arnsberg.   Die Kräfte bündeln und sich gemeinsam für die Zukunft Arnsbergs engagieren. Das ist das Ziel zweier großer Akteure.

Verkehrsverein und Werbegemeinschaft „Wir in Arnsberg“ (WiA) wollen künftig zusammenarbeiten und mit gebündelter Kraft für die Interessen des Stadtteils arbeiten.

Wie dies konkret ablaufen kann, soll in Detailgesprächen ausgelotet werden. Erstes sichtbares Zeichen des Miteinanders: WiA-Vorsitzender Tarek Jumah gehört seit wenigen Tagen dem Vorstand des Verkehrsvereins an.

„Nebeneinanderherzuvegetieren, das ist Quatsch“

Seine Vorstandsmitgliedschaft im Verkehrsverein betrachtet Tarek Jumah daher als Startschuss für das angestrebte Miteinander. „Allerdings müssen wir uns zunächst über das weitere Vorgehen klar werden.“

Aber grundsätzlich, das könne man schon jetzt sagen, mache es großen Sinn, wenn man gemeinsam nachhaltig für die Zukunft Arnsbergs arbeite. „Nebeneinanderherzuvegetieren, das ist Quatsch und bringt nichts.“

„Handel und Tourismus nicht isoliert betrachten“

Was auch Verkehrsvereins-Vorsitzender Heinz Hahn so sieht: „Handel und Tourismus kann man nicht isoliert betrachten, sondern nur als Paket.“

Und wenn dieses richtig geschnürt werde, würden sich für Arnsberg hervorragende Perspektiven ergeben. „Treten Handel und Tourismus in der Außendarstellung im Gleichschritt auf, ist das schon ein starkes Signal.“

Gemeinsame Projekte

Schließlich, so Hahn, könnten durch die Zusammenarbeit dieser beiden für den Standort Arnsberg wichtigen Institutionen Verkehrsverein und WiA unter anderem viele gute Projekte entstehen, die auch Menschen anziehen. „Und davon können letztlich alle Bürger hier vor Ort profitieren.“

„Eine Bündelung der Kräfte ist unerlässlich“

WiA-Chef Tarek Jumah führt noch ein weiteres wichtiges Argument für ein engeres und vertrauensvolles Miteinander an: das gesamtstädtische Marketing.

„Um Arnsberg dabei gut zu positionieren, ist ein gemeinsames Vorgehen, eine Bündelung der Kräfte unerlässlich. Deshalb wird es Zeit, dass sich nun beide Organisationen an einen Tisch setzen.“

„Wir sind ja schließlich keine Konkurrenten“

Zum Beispiel könne man so die Stärken des Stadtteils viel deutlicher herausstreichen, die Schwächen dagegen effektiver beheben. „Dafür sind doch beide Vereine wie gemacht und können sich bei diesen Aufgaben ideal ergänzen und entsprechende Strategien entwickeln. Wir sind ja schließlich keine Konkurrenten, sondern haben das gleiche Ziel.“

Konkrete Zusammenarbeit in Gesprächen ausloten

Wie die Zusammenarbeit von Verkehrsverein und „Wir in Arnsberg“ konkret aussehen kann, das soll nun zu Jahresbeginn, erklärt Heinz Hahn auf Anfrage unserer Zeitung, zunächst in kleinen Gesprächsrunden erörtert werden.

Positive Rückmeldungen

„In vielen wichtigen Punkten gibt es ja schon seit längerer Zeit Übereinstimmungen.“ Daher gehe er mit großem Optimismus in diese Gespräche.

Und auch bei den „WiA“-Mitgliedsbetrieben bzw. deren Eignern sieht man offensichtlich dem geplanten Miteinander mit einem guten Gefühl entgegen. „Bislang habe ich jedenfalls nur positive Rückmeldungen erhalten,“ gibt Tarek Jumah eine erste Einschätzung preis.

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