Neues Projekt

Villa Wesco wird Attraktion am Radweg

Villa Wesco: Die Macher

Villa Wesco: Die Macher

Foto: WR

Hüsten.   In Essen biegt man ab vom Ruhrtalradweg hin zur Villa Hügel. In Hüsten wird man bald der Villa Wesco einen Besuch abstatten können. Das Hüstener Unternehmen öffnet seine prachtvolle, neoklassizistische Villa und den angrenzenden Park bis hin zur Ruhr für die Öffentlichkeit.

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In Essen biegt man ab vom Ruhrtalradweg hin zur Villa Hügel. In Hüsten wird man bald der Villa Wesco einen Besuch abstatten können. Das Hüstener Unternehmen öffnet seine prachtvolle, neoklassizistische Villa und den angrenzenden Park bis hin zur Ruhr für die Öffentlichkeit.

Ausstellungs- und Verkaufsflächen werden ebenso entstehen wie direkt an der Ruhr ein italienisches Restaurant und ein Sandstrand. Extra dafür wird eine Zufahrt vom Ruhrtalradweg gebaut.

Städtebau aus privater Hand: Mit einer Investitionssumme von rund 2,5 Millionen Euro ordnet Wesco den Bereich um ihren Produktionsbetrieb direkt gegenüber dem Bahnhof Neheim-Hüsten neu. Die Verwaltung ist aus der neoklassizistischen Villa in das obere Stockwerk des alten Backsteingebäudes gezogen.

Das Architektenbüro Wellie baute die früheren Produktions- und Lagerstätten zu einer wunderbar offenen, designbetonten Büroetage um. Raue Ziegelfronten an den Außenwänden und klare, von weißen Flächen und Glas machen einen besonderen Reiz der Büros auf insgesamt 1000 qm Nutzfläche aus. Geteilt durch einen mittig angelegten Flur, der bis zum Dach reicht und die alten Stützstreben offen zeigt, ist das sicherlich eine der aktuell architektonisch spannendsten Arbeitsumgebungen der Stadt. „Wir wollten hier Alt und neu kombinieren“, sagt Wesco-Chef Egbert Neuhaus. „Es ist gelungen, traditionelle Bauweise und modernes Design in der Architektur zusammenzuführen.“ Das genau passe zur Produktphilosophie von Wesco. Ein hochwertiges, architektonisch ausgefallenes Arbeitsumfeld sei auch ein Kriterium, um gute Fachkräfte zu halten und zu gewinnen, ist Neuhaus sicher.

Verbunden mit Radweg

Während die „Ruhrloft“ genannte neue Verwaltungsetage nur intern genutzt wird, steht die Villa Wesco, der um etwa 1920 errichtete Verwaltungsbau gegenüber des Bahnhofs, ab 26. März für alle Besucher offen. Bis dahin sollen die Umbauten abgeschlossen sein. Im Erdgeschoss entsteht ein Outlet genannter Fabrikverkauf, wo Wesco-Produkte aus zweiter Wahl, aus Überproduktion sowie Saisonartikel zu reduzierten Preisen verkauft werden. In der eleganten Umgebung der Villa können die Produkte – vom Abfalleimer-Klassiker Pushboy über Brotkästen bis hin zur neuen Möbelserie „aluments“ „adäquat präsentiert werden“, ist Marketing-Chefin Petra Ohlmeyer sicher. Die Produkte können direkt gekauft werden – und wer mit dem Rad da ist, dem werden sie zugeschickt.

Im Obergeschoss eröffnet „La Cucina“, eine Kochschule. Dort werden einige der Wesco-Produkte zum Einsatz kommen. An vier Kochinseln können Profis, ambitionierte Hobbyköche und Anfänger lernen. Als Lehrmeister konnte Wesco u.a. WDR-Fernsehkoch Olaf Baumeister (Seegarten Langscheid) gewinnen.

Hinter der Villa öffnet sich ein landschaftsarchitektonisch streng geordneter Park zur Ruhr hin. Auch er wird künftig geöffnet, um z.B. Gartenmöbel zu präsentieren. Fast direkt am Ruhrufer entsteht derzeit auf Pfählen gesetzt ein Restaurant-Pavillon. Dort eröffnet Familie Scuderi das „da Vinci“. im Außenbereich wird am Ufer ein Sandstrand angeschüttet, in dem im Sommer Liegestühle platziert werden und Cocktails geschlürft werden können.

Der Ruhrtalradweg, der auf der gegenüberliegenden Ruhrseite vorbei führt, ist durch einen privat gebauten Zuweg mit dem Bereich rund um die Villa Wesco verbunden.

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