Individuelle Anreise

Ziel: 800 Leute aus St. Petri Hüsten zur Wallfahrt nach Rom

Sie werden in der Pfarrei St. Petri die „Hirtengruppe“ genannt. Sie sind die Ansprechpartner für die neue Zielformulierung „Wir wagen Wege – Auf den Spuren des Petrus“ (v.l.) Michael Swoboda, Elisabeth Kraft, Fabiola Kebekus, Maria Eggenhofer, Christiane Feldmann, Pfarrer Daniel Meiworm.

Sie werden in der Pfarrei St. Petri die „Hirtengruppe“ genannt. Sie sind die Ansprechpartner für die neue Zielformulierung „Wir wagen Wege – Auf den Spuren des Petrus“ (v.l.) Michael Swoboda, Elisabeth Kraft, Fabiola Kebekus, Maria Eggenhofer, Christiane Feldmann, Pfarrer Daniel Meiworm.

Foto: Achim Benke

Hüsten.  News vom Kirchenempfang: St.-Petri-Pfarrei plant für 2021 große Wallfahrt mit individueller Anreise; Begegnungscafé wird Pfarrbücherei ersetzen

„Wir wagen Wege – Auf den Spuren des Petrus“. Mit diesem Motto startet die katholische Pfarrei Hüsten St.-Petri in das neue Kirchenjahr. „In den nächsten zwei Jahren wollen wir unseren Pfarrpatron, den Apostel Petrus, in den Fokus rücken“, so Pfarrer Daniel Meiworm.

Bereits in der heiligen Messe ins neue Kirchenjahr lag der Schwerpunkt beim heiligen Petrus. Es waren Schuhe auf dem Kirchenboden verteilt, die die Spuren von Petrus symbolisieren sollten. Des Weiteren betonte Meiworm zur Zielformulierung: „Wir sind als Einzelne und als Gemeinschaft eine bewegte und pilgernde Kirche, in der jede und jeder die eigene Glaubensverantwortung und Kraftquelle entdeckt und erlebt. Die Botschaft des Evangeliums darf dabei nicht verloren gehen.“

Meiworm merkte an, dass die allgemeine Situation der institutionellen Kirche viel Kopfzerbrechen an der Basis verursache. „Wir leisten hier vor Ort eine solide und gute Arbeit“, betont Meiworm. Für den Weg in die Zukunft steht immer: „Wo und wie erreichen wir Menschen.“ In den nächsten Jahren hat die Pfarrei St. Petri schon einige große Projekte im Kalender stehen. Wie der Umbau des Petrushaus zu einem Pfarrei-Zentrum. Vor zwei Jahren wurde der Umbau bekanntgegeben. „Die Frage der Finanzierbarkeit ist noch nicht beantwortet. Es könnte sein, dass wir Anfang 2020 dann endgültig wissen, wo die Reise hingeht. Es wird Zeit, dass sich jetzt was tut“, so der Petri-Pfarrer.

„Antragsreifekeller“ in Paderborn?

Einige Leute fragen sich schon, ob es in Paderborn einen „Antragsreifekeller“ gibt. Zur allgemeinen Immobilienfrage in der Gesamtpfarrei, will man im ersten Quartal 2020 ein gemeinsames Ergebnis präsentieren. In dem Zeitraum wird man ein neues Begegnungscafé im Petrushaus einrichten. Dafür wird die Pfarrbücherei aufgegeben.

„Nach 150 Jahren müssen wir diesen Schritt machen. Ein Fortbestand ist nicht mehr planbar. Es ist eine der ältesten Pfarrbüchereien im Bistum“, berichtet Michael Swoboda. Meiworm sagt: „Wo Neues wachsen soll, muss gegraben werden.“

Ein riesiges Projekt wurde beim Kirchenneujahrsempfang gestartet. „Wir wollen mit vielen und unterschiedlichen Menschen 2021 auf große Fahrt gehen. Es ist die Wallfahrt nach Rom, auf den Spuren des Petrus.“ Gemeindereferent Michael Swoboda stellte Gesamtpaket und die ungefähren Kosten für die Petrus-Reise vor. „Es ist keine starre Wallfahrt. Hin- und Rückfahrt sowie das Programm kann man individuell buchen. Es gibt aber auch fixe Termine, die man schon wahrnehmen sollte“, so Swoboda.

Er deutete an, dass es finanzielle Unterstützung geben könne. „Wir wollen versuchen, jedem zu ermöglichen an der Wallfahrt teilzunehmen“, meint Swoboda. Anmeldeformulare wurden schon verteilt.

„Wir wollen erst mal sehen, wie stark das Interesse ist. Im Sommer 2020 gibt es eine Informationsveranstaltung. Danach sind die Anmeldungen verbindlich“, betont Pfarrer Meiworm. Sein großer Wunsch ist es, das sich mindestens 800 Pilger/innen auf die Spuren des Petrus in die Ewige Stadt machen. Die Ansprechpartner, Verantwortlichen für das Motto „Wir wagen Wege – Auf den Spuren des Petrus“ in den nächsten Jahren ist das Team um Pfarrer Daniel Meiworm, bestehend aus Maria Eggenhofer, Elisabeth Kraft, Fabiola Kebekus, Michael Swoboda, Christiane Feldmann. Insider sprechen von der „Hir-tengruppe“ in der Pfarrei St. Petri.

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