Klimaschutzpreis Arnsberg

Zwei Grundschulen beim Klimaschutzpreis Arnsberg ganz vorne

Die Gewinner des Umwelt- und Klimaschutzpreises 2017 der Stadt Arnsberg.

Die Gewinner des Umwelt- und Klimaschutzpreises 2017 der Stadt Arnsberg.

Arnsberg.   Angesichts der Qualität der eingereichten Beiträge fiel der Jury in diesem Jahr die Wahl besonders schwer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Arnsbergs stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner und Klaus Mußhoff als Vertreter des Unternehmens innogy haben Donnerstagnachmittag die Preisträger des Umwelt- und Klimaschutzpreis 2017 der Stadt Arnsberg im Alten Rathaus ausgezeichnet.

Die Jury hat unter den diesjährigen Wettbewerbsteilnehmern drei Bewerber ausgewählt: Das mit 2 500 Euro am höchsten prämierte Projekt stammt von der Gemeinschaftsgrundschule Moosfelde.

Thema „Energie sparen“ ist keine Eintagsfliege

Dass das Thema „Energie sparen“ in dieser Schule keine Eintagsfliege ist, wurde durch gleich drei vorgestellte Teilmaßnahmen deutlich:

Unter dem Titel „Energie sparen – Zu Fuß zur Schule“ haben Kinder der 2. bzw. 3. Klasse ihre Mitschüler über ihren Schulweg befragt und mit „Fußhaltestellen“ für das Zufußgehen insbesondere in einer Projektwoche geworben.

Benzin sparen und zu Fuß zur Schule gehen

Eine weitere Klasse hat die Erneuerung der Schul-Beleuchtung hin zu energiesparender LED-Technik begleitet. Die Energieeinsparung und weitere Vorteile wurden herausgearbeitet.

In der „Flüchtlingsklasse“ wurden Experimente zum Thema „erneuerbare Energien“ entwickelt und durchgeführt. Hier wurde der Deutschunterricht mit den Themen Energieeinsparung und erneuerbare Energien verbunden.

Auch die Grundschule St. Michael beschäftigte das Thema „Der sichere Fußweg zur Schule“ und die Vermeidung von Pkw-Verkehr. In der Umgebung der Schule wurden Bring- und Hol-Zonen eingerichtet. Von dort aus sollen die Kinder gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen.

Projekte unterstützen Mobilitätskonzept der Stadt

Ein selbst gedrehter Film über die „Schuldetektive“ wurde erstellt, in dem Mitschülern der sichere Schulweg gezeigt und dafür geworben wurde.

Der Jury vergab für dieses Projekt 1 500 Euro und betonte, dass die Projekte beider Grundschulen das gerade beschlossene Mobilitätskonzept der Stadt unterstützen würden, indem bereits im Grundschulalter z.B. auch für das Zufußgehen geworben werde.

„Natur pur an der Ruhr“ im Ortsteil Bruchhausen

Unter dem Motto „Natur pur an der Ruhr“ entwickelte Bernhard Klenk gemeinsam mit seinen Mitstreitern einen Naturgarten an der Ruhr in Bruchhausen. Ziel: auf einer brachliegenden Fläche von 2 000 qm einen Garten aufzubauen, in dem sich Menschen, Tiere und Pflanzen wohlfühlen können.

Was gelungen ist - der Garten wird von Kitas, Schulklassen, Spaziergängern oder Radfahrern besucht. Damit ist ein Ort entstanden, an dem konkrete „Umwelt- und Naturbildung“ stattfindet. Gartenbesitzer erhalten zudem Anregungen für eine naturnahe Gartengestaltung.

Der Jury fällt die Auswahl nicht leicht

Der Preis wird in der Regel jährlich vergeben und unterstützt nachhaltige und umweltverbessernde Projekte in Arnsberg. Insgesamt wurden elf Projekte eingereicht und Preisgelder in Höhe von 5 000 Euro vergeben. Aufgrund der hohen Qualität aller Beiträge fiel der Jury die Auswahl nicht leicht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik