WUNSCHKONZERT

1 Nachmittag + 2 Musikgruppen = extra viel Wumms

gemeinsames Konzert von Musikzug Langenholthausen und Musikverein Voßwinkel

gemeinsames Konzert von Musikzug Langenholthausen und Musikverein Voßwinkel

Foto: Alexander Lück

Langenholthausen.   Der Musikzug Langenholthausen und der Musikverein Voßwinkel machten gemeinsame Sache – und rocken die örtliche Schützenhalle.

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Ein Wunschkonzert mit extra viel „Wumms“. Eine logistische Herausforderung, aber auch ein außergewöhnliches Klangerlebnis ergab sich durch die erstmalige Kooperation zweier Musikvereine in Langenholthausen – und die Zuhörer wussten das zu würdigen.

Kuchen und Torten vom Büffet

Draußen ist ein trüber und regnerischer Nachmittag, drinnen aber in der Schützenhalle von Langenholthausen ist es ziemlich gemütlich. Kuchen und Torten vom Büffet schmecken wunderbar, wie auf Nachfrage kauend bestätigt wird, und vor allem freut man sich auf die musikalische Darbietung gleich oben auf der Bühne. Selbige ist nämlich extra erweitert worden. Auf ihr musste zum traditionellen Wunschkonzert nämlich nicht nur der Musikzug Langenholthausen Platz finden, sondern auch noch der Musikverein Voßwinkel Platz finden.

Mühe wird belohnt

Cordula Weier ist zum ersten Mal beim Wunschkonzert zu Gast. „Ich habe den Musikzug aus Langenholthausen schon bei verschiedenen Gelegenheiten gehört, und es hat mir immer sehr gut gefallen. Deswegen bin ich heute hier.“ Die Fahrt aus ihrer Heimat Neuenrade in die Nachbarschaft nimmt man da gerne auf sich, zumal auch eine Freundin aus Langenholthausen selbst noch mitgekommen ist. „Diese Form von Musik höre ich auch einfach sehr gerne.“ Und dann möchte sie noch etwas anderes betonen: „Die geben sich hier mit allen Sachen so viele Mühe: die Halle ist geschmückt, der Kuchen sehr lecker, die Musiker sehen in ihren Uniformen so schick aus. Ich finde, dass ist ein toller Einsatz.“

Der Wumms muss gesteuert werden

Die Kooperation entstand, wie so vieles im Leben, aus dem Zufall heraus (siege Infobox), und schon einen Tag zuvor gab es einen umjubelten und gelungenen Auftritt mit dem gleichen Programm in der Heimat des Musikvereins Voßwinkel. Dessen Schützenhalle im Arnsberger Vorort ist übrigens deutlich größer als selbige in Langenholthausen. Insofern erwartete Achim Wachauf, Vorsitzender des heimischen Musikzuges, vor dem Auftritt noch einmal „deutlich mehr Wumms“ im Gebäude. Den könne man natürlich nicht nur auf den Zuhörerplätzen, sondern auch im Orchester selber genießen, bestätigt Wachauf. allerdings muss Dirigent Thomas Voß den „Wumms“ auch entsprechend steuern muss. „Bei einem so großen Klangkörper muss ich die eine oder andere Instrumentengruppe etwas mehr bremsen als sonst, damit es nicht zu laut wird“, erzählte der Dirigent.

Vielfältigere Klangmöglichkeiten

Dafür, so der Dirigent der beiden Gruppen weiter, gäbe es aber auch noch größere und vielfältigere Klangmöglichkeiten als alleine. Und manches Werk, das sonst nur in etwas kleinerer Besetzung ausgeführt werden kann, erstrahlt nun in der kompletten Pracht, die auch der Komponist im Notensatz dafür vorgesehen hat. Und das konnten dann natürlich auch die Zuhörer in der ausverkauften Schützenhalle richtig auskosten.

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