BALVE

Agatha-Feiern der Wehr: Beförderungen in Alarmbereitschaft

Löschgruppe Garbeck: Neuaufnahmen und Beförderungen, von links nach rechts: Christopher Biehs (stellv. Zugführer), Jonas Schwabbauer, Jessica Franke, Stefan Severin, Sebastian Böhm, Torsten Hartmann, Sebastian Stede, Guido Grevener, Frank Severin (Zugführer)

Löschgruppe Garbeck: Neuaufnahmen und Beförderungen, von links nach rechts: Christopher Biehs (stellv. Zugführer), Jonas Schwabbauer, Jessica Franke, Stefan Severin, Sebastian Böhm, Torsten Hartmann, Sebastian Stede, Guido Grevener, Frank Severin (Zugführer)

Foto: Alexander Lück / WP

Balve/Garbeck.  Normalerweise wird erst gearbeitet und dann gefeiert. Bei den Agathafeiern der Wehr war’s umgekehrt. Der Grund dafür hieß „Sabine“.

Agathafeier in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Löschgruppen aus Balve und Garbeck trafen sich am Sonntagvormittag in gemütlicher Runde, aber auch in der Aussicht, später am Tag noch einiges an Arbeit zu bekommen.

Das Eintreffen von Sturmtief „Sabine“ war schließlich auch für Balve und Umgebung präzise vorausgesagt. Entsprechend wünschten bei den Agathafeiern in Garbeck und Balve die Redner einen möglichst ruhigen Verlauf und eine sichere Heimkehr aller Kameraden. Blinder Aktionismus sei nicht angebracht, auch der Blick auf die eigene Sicherheit geboten.

Auch ohne die genauen Ausmaße voraussagen zu können, hatten die Löschgruppen schon Vorbereitungen getroffen. Kai Gaberle von der Löschgruppe Garbeck und Matthias Ickler von der Löschgruppe Balve berichteten am Sonntagmittag, man habe die möglicherweise benötigten Gerätschaften wie Kettensägen oder Schnittschutz noch einmal besonders kontrolliert, griffbereit gelegt, Treibstoff nachgefüllt. „Das alles ist natürlich auch sonst jederzeit einsatzbereit“, erklärte Kai Gaberle. Aber angesichts dieser Wetterprognosen schaue man dann bei manchen Dingen lieber noch einmal genauer nach.

Neues Gerätehaus in Planung

Noch in relativer Ruhe begannen die Löschgruppen aus Balve und Garbeck gemeinsam den Tag mit einem festlichen Gottesdienst in der Garbecker Kirche Heilige Drei Könige. Der offizielle Teil für die Garbecker Einheit folgte dann in der Gaststätte Syré. Marcus Kauke vom städtischen Ordnungsamt berichtete von den Planungen zum Neubau der Gerätehauser. „Sobald der Neubau des ersten Hauses in Sanssouci ins Rollen gekommen ist, gehen auch die Planungen für Garbeck los“, so Kauke. Er betonte auch den engen Austausch mit den Feuerwehrleuten am Ort bei der Ausgestaltung des Neubaus.

Für ein neues Löschfahrzeug, welches Garbeck bekommen soll, habe es vor wenigen Tagen die ersten Vorführungen gegeben. Der Stadtrat, so Kauke, möchte die Vergabe noch in 2020 auf den Weg bringen. Allerdings muss man auch mit der üblichen Lieferzeit von einem bis zwei Jahren rechnen.

In Garbeck wie auch in Balve gab es im Rahmen der Agathafeier Beförderungen, Neuaufnahmen, Auszeichnungen für besondere Leistungen oder das Absolvieren von Fort- und Ausbildung zu vermelden. Einen größeren Personalwechsel gibt es außerdem bei der Löschgruppe in der Stadtmitte.

Wie bereits vorher bekannt, stellte der Löschgruppenführer Klaus-Peter Engel nach vielen Jahren an vorderster Front seinen Posten zur Verfügung. Mit stehenden Ovationen verabschiedete ihn seine Gruppe, der er aber weiter erhalten bleibt. „Danke, ich bin sehr gerührt“, äußerte ein sehr bewegter Engel daraufhin, nachdem er das Abschiedsgeschenk für sich und seine Gattin (ohne deren Unterstützung in diesem Amt vieles nicht möglich wäre) entgegen genommen hatte.

Positionen neu besetzt

Klaus-Peter Engels Nachfolger als Löschgruppenführer ist Matthias Ickler. „Bringt ihm bitte das gleiche Vertrauen entgegen wie der alten Führung“, appellierte Frank Busche, Leiter der Balver Feuerwehr an die Anwesenden im Gerätehaus. Ickler wiederum versprach offenen Austausch und ein offenes Ohr für alle. Ausgewechselt wurde auch die Stellvertreterposition in der Löschgruppenführung auf eigene Wunsch der Beteiligten. Auf Gerold Vogel folgt Yannik Zedler.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben