FRÜHSCHOPPENKONZERT

Amicitia sagt Tschüss: Ein Morgen voller Emotionen

Ein Abschied voller Emotionen: das Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Amicitia Garbeck

Foto: Alexander Lück

Ein Abschied voller Emotionen: das Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Amicitia Garbeck Foto: Alexander Lück

Volkringhausen.   So emotional wie mitreißend: Amicitia Garbeck gab bei seinem Abschied in Volkringhausen alles. Ein besonderer Moment!

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Emotional und mitreißend waren die Momente am Sonntagvormittag in der Volkringhausener Schützenhalle. Das lag dieses Mal beim Frühschoppenkonzert nicht allein an der Klängen des Musikvereins „Amicitia“ Garbeck, sondern auch an der Tatsache, dass mit ihrem Abschied vom Schützenfest in Volkringhausen zunächst einmal auch diese besondere Darbietung vorerst Geschichte sein wird.

Gut gefüllt wie in den letzten Jahren auch, mit wenigen freien Sitzplätzen, war das Zuhause der Hubertusschützen am Sonntagvormittag. Der große Klangkörper aus Garbeck hatte sich auf und vor der Bühne verteilt.

Film- und Blasmusik nebeneinander

Unter dem zupackenden wie feinfühligen Dirigat von Tobias Schütte luden die Musiker zu einer Reise durch die verschiedensten Stile ihres Repertoires. Da passte eine Zusammenstellung der schönsten Ennio- Morricone-Filmmelodien. „Ein Gänsehautmoment“, sprach Brudermeister Stephan Neuhaus sicher vielen Zuhörern aus dem Herzen. Daneben gab’s Klassiker wie einen Ernst-Mosch-Marsch.

Erhaben und mit vertrackten Rhythmuswechseln startete nach der Pause die „Jubilee Overture“ von Phillip Sparke. Richtig ausgelassenen Applaus und laute Jubelrufe gab es dann erstmals nach dem ungarischen Tanz „Csardas“, bei dem vor allem Fabian Schulte als Soloklarinettist glänzen konnte. „Rosamunde“ wussten dann einige Zuhörer textsicher mitzusingen.

Der stimmungsvolle wie musikalische Höhepunkt sollte aber noch folgen. „Sound of Ireland“ bot eine wunderschöne und wahnsinnig farbenreiche Reise über die grüne Insel mit einigen e gut bekannten Melodien. Hier kitzelte die Amicitia aus ihrem riesigen Instrumentenreservoir auch noch die letzten Reserven raus. Und stellte in die erste Reihe fünf stattliche Herren, die mit Schlagzeugstöcken auf Holz und Metall einen infernalischen und mitreißenden Stepptanz zu imitieren mussten. Mit vereinzelten Standings Ovations wurde das belohnt.

Am Ende gab’s eine Überraschung

Die Zugabe war dann Musikvereins-untypisch, nämlich vorwiegend vom Gesang geprägt. Nachdem der Vorsitzende Michael Volmer sich für „33 Jahre tolle Freundschaft, die hoffentlich bestehen bleiben wird“, bedankte, sang das Orchester „Nun sagen wir freundlich Adieu.“

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