Garbeck. Auch die zweite Auflage wird zu einer fulminanten Sause. Das Festival der Liebe, Part 2, zeigt einmal mehr, wie Musiker und Gäste feiern können.

Das Festival der Liebe ist ein Kracher – das bewies auch die zweite Auflage am Samstag. Die Amigos hatten nach einer fulminanten Sause vor einer Woche jetzt erneut in die Garbecker Schützenhalle eingeladen.

Hatte sich die Halle bei der ersten Auflage bereits in ein Meer von Feierwütigen verwandelt, brachte an diesem Wochenende die Truppe rund um die Sänger Ingo Mettken, Alexander Schulte und Sängerin Ramona Pröpper erneut das Fass zum Überlaufen. Bereits seit Tagen war das Event restlos ausverkauft. Rund 1000 Besucher gaben alles, um die Schützenhalle in ein Tollhaus zu verwandeln.

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Die gut eingespielte Truppe startete den Abend stark, passend zu dem diesjährigen Motto, mit dem Michael-Jackson-Klassiker „Black or White“. Von den ersten Tönen an schafften es die Musiker, die Schützenhalle in ein absolutes Tollhaus zu verwandeln. Und dass das von Ingo Mettken geplante Programm nicht auf eine Altersstufe beschränke ist, zeigte sich an der clever geplanten Reihenfolge der zahlreichen Stücke. Hier folgte Schlager auf Punkrock. Wo eben noch Rock von „Blink 182“ durch die Musiker lautstark dargeboten wurde, folgte im Ausgleich ein Medley von Schlagerikone Marianne Rosenberg.

Rund 1000 Besucher feiern

Hier machten sich auch die drei Gesangskünstler auf der Bühne bemerkbar. Während Mettken gerne die härteren Töne lieferte, zeigte sich indes Ramona Pröpper als Gesangstalent für Schlager und Balladen. Alexander Schulte zeigte sich unter den Dreien als der Fachmann für die gute Zeit der 80er-Jahre Musik. Hier konnte er sein volles Talent zeigen und war oft „High in Emotion“ mit der Musik – ging also völlig in seiner Musik auf.

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Das bunte Publikum nahm diese große Vielfalt begeistert an. „Die Amigos machen das toll“, sagten viele der rund 1000 Besucher. Ihnen war der Spaß an der Musik deutlich anzumerken. Lauter Applaus und lautstarke Anfeuerungsrufe waren der Lohn der Musiker, welche sichtlich selbst viel Spaß an dem Konzert hatten und die Bühne selber in einen Partyraum verwandelten. Traditionell beendeten die Musiker diesen Abend passend für den ersten Advent, mit dem Ohrwurm „Last Christmas“ der Gruppe Wham rund um den verstorbenen Sänger Georg Michael. Dieses Lied dürfte den meisten noch lange nach diesem rundum gelungen Abend im Ohr bleiben, bis es 2023 wieder heißt: Festival der Liebe.