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Balve seit fünf Jahren Fairtrade-Stadt – im Kreis ganz vorn

Fairtrade-Schule: die Grundschule Garbeck

Fairtrade-Schule: die Grundschule Garbeck

Foto: Jürgen Overkott / WP

Balve.  Balve feiert Jubiläum. Die Kommune ist seit fünf Jahren Fairtrade-Stadt – übrigens die erste im Märkischen Kreis.

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Balve feiert pünktlich zum Start der deutschlandweiten „Fairen Woche“ am Freitag seinen fünften Jahrestag als offizielle und zertifizierte Fairtrade- Stadt.

In Balve kommen Verbraucher an fair gehandelten Lebensmitteln gar nicht mehr vorbei. Bereits im Hönne-Vital ist ein Fairtrade-Regal zu finden. Bis Parkplatz Padberg kommen noch vier Regale dazu, alle heimischen Supermärkte und Discounter sind dabei. Fairer Kaffee wird im City-Café angeboten, dazu im „Haus Drei Könige“, bei Tillmann und im Tauchladen – übrigens zum fairen Preis. Denn 1,90 Euro für eine Tasse Kaffee wird sonst oft bereits für 08/15-Kaffee verlangt. Elisabeth Junior-Chefin Solène Tillmann: „Alle unsere Heißgetränke sind fair; wir bieten sie zudem im Ausschank und im Verkauf an.“ Senior-Chefin Elisabeth Tillmann gehört seit Beginn zum Balver Fairtrade-Aktionskreis.

Genussvoll und umsatzstark

„Drei Aspekte sind es auch, die Fairtrade-Waren am besten beschreiben: genussvoll, umsatzstark und wirkungsvoll“, wie Otmar Herrmanns vom Aktionskreis betont.

„Es sind diese drei Aspekte, die fair gehandelte Artikel zum Trend machen. Wer sich von 0815-Waren absetzen und zudem Gutes tun will, auch sich selbst gegenüber, da Fairtrade Bio ist, sollte zugreifen“, so Stephan Gemke vom Balver Fairtrade-Kreis. Er muss es wissen, hatte er beruflich mit passenden Start-ups wie Armed Angels oder Lizza zu tun.

Die Unterstützerliste wird immer länger. Als Fairtrade-Fan bekennen sich Pfarrarchivar Rudolf Rath (Marzipan-Schokolade), Landrat Thomas Gemke (Kaffee) und Bürgermeister Hubertus Mühling (Kaffee). „In ihren Büros wird zu Meetings und bei Besuch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt und angesichts ihrer vielen Gesprächstermine summiert sich der Konsum entsprechend auf“, weiß Stephan Gemke.

Zumal Fairtrade umsatzträchtig ist. Zuletzt wurden deutschlandweit 1,6 Milliarden Euro umgesetzt. Tendenz: steigend. Die Stadt Balve darf sich als Pionier auf diesem Gebiet feiern lassen. Im Märkischen Kreis war Balve die erste Fairtrade-Stadt.

Inzwischen macht Fairtrade Schule. Die Grundschule Heilige Drei Könige wurde dafür sogar ausgezeichnet.

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