UMWELT

Balver Grundschüler setzen Apfelbaum auf dem Schulhof

Klasse 1b pflanzt den Apelbaum, links Maria Watermann,

Klasse 1b pflanzt den Apelbaum, links Maria Watermann,

Foto: Alexander Lück / wp

Balve.  Lernen durch Anfassen: Balver Grundschüler haben auf dem Schulhof einen Apfelbaum gesetzt. Welche Rolle Maria Watermann dabei spielte.

Mit ausreichend Pflege und vor allem viel Wasser können die Kinder vielleicht schon im kommenden Herbst die ersten Früchte ernten. Auf dem Schulhof der Balver Grundschule steht seit Dienstag ein kleiner Apfelbaum.

Die Wahl für die Pflanzaktion am Vormittag fiel auf dieses Gewächs und nicht auf die Robinie, obwohl sie zum „Baum des Jahres“ gekürt wurde. Aber die Robinie hat eine giftige Rinde und giftige Samenstände, weiß Maria Watermann. Für einen Schulhof denkbar ungeeignet. Für den Balver Hegering hatte die Vorsitzende der Märkischen Kreisjägerschaft die Klasse 1b (Erdmännchen-Klasse) der St.-Johannes-Grundschule zum Arbeitseinsatz geladen. Vor allem hat der Apfelbaum den Vorteil, wohlschmeckende Früchte zu bieten.

Rollende Waldschule kehrt zurück

Die Mädchen und Jungen setzten eine sogenannte Schafsnase in die Erde, in ein Loch, das Mitarbeiter der Stadt bereits vorbereitet hatten. Säurebetonte Äpfel werden hier wachsen: So steht es auf dem Etikett. „So eine Sorte schmeckt ja auch gut im Apfelkuchen“, freut sich auch die Klassenlehrerin der 1b, Gudrun Fabry, auf ein hoffentlich gutes Ernteergebnis. „Ich gehe davon aus, dass im nächsten Jahr auch schon Äpfel an diesem Baum wachsen“, hofft Maria Watermann.

Dazu beitragen soll die Pflege, die die drei ersten Klassen der Schule übernehmen wollen. Vor allem braucht der Baum viel Wasser, das schärfte Waterman den lieben Kleinen besonders ein. Ausgesucht wurde auch eine Sorte mit etwas späterer Reife im Herbst, damit das nicht in die Zeit der Sommerferien fällt.

„Die Kinder sollen lernen, wie wichtig die Natur für uns ist“, sagt Watermann über ihr großes ehrenamtliches Engagement. Der Hegering ist kürzlich erst mit dem Balver Heimatpreis dafür ausgezeichnet worden. „Eine schöne Überraschung“, erinnert sich Watermann an den corona-konformen Festakt auf dem Drostenplatz.

Die besonders gewürdigte rollende Waldschule ruht im Moment. Sie sei prinzipiell wieder startklar, weil das anstehende Winterhalbjahr für die Aktionen im Freien kaum geeignet ist, denkt Watermann an einen Neustart im kommenden Frühling.

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