VORSORGE

Balver Hausärzte laden zu Grippe-Impftag im November ein

Die Hausärzte Dr. Paul Stüeken sr., Dr. Paul Stüeken jr. und Dr. Gregor Schmitz (von links) laden - wie die übrigen Balver Hausärzte - erneut zu einem Grippe-Impftag ein. Dieses Foto entstand bei einem Gespräch über das Balver Notarzt-System (Archiv).

Die Hausärzte Dr. Paul Stüeken sr., Dr. Paul Stüeken jr. und Dr. Gregor Schmitz (von links) laden - wie die übrigen Balver Hausärzte - erneut zu einem Grippe-Impftag ein. Dieses Foto entstand bei einem Gespräch über das Balver Notarzt-System (Archiv).

Foto: jürgen overkott / WP

Balve.  Wegen der Corona-Pandemie kommt der Grippe-Impfung in diesem Jahr eine neue Bedeutung zu. Balves Hausärzte bitten erneut zu einem Grippe-Impftag.

Wegen der Corona-Pandemie kommt der Grippe-Impfung in diesem Jahr eine neue Bedeutung zu. Darauf weisen die Balver Hausärzte im Vorfeld eines erneuten Impftages im November hin.

Aktuell steigen die Corona-Fallzahlen weiter an. In diesem Zusammenhang haben mehrfach sowohl Bundesgesundheitsministerium wie Ärztevertreter darauf hingewiesen, sich aufgrund der kommenden Grippesaison gegen das Influenza-Virus impfen zu lassen. Durch die Impfung kann nach Angaben der Balver Ärzte der Grippe-Verlauf deutlich abgemildert werden. Dies konnte durch wissenschaftliche Studien inzwischen auch für den Verlauf bei einer Corona-Infektion gezeigt werden, wie es hieß.

Nach sehr gutem Erfolg im vorigen Jahr bieten die Balver Hausarztpraxen Dres. Schmitz/Rüth, MVZ St. Damian und Dr. Stüeken sowie die gynäkologische Praxis Richter erneut einen Impftag an: am Samstag, 7. November, 10 bis 13 Uhr, an. Gabriele Richter bittet darum, über die Internetseite www.frauenaerztin-balve.de bereits jetzt einen Termin zur Impfung zu vereinbaren. Das erleichtere die Planung.

Dies ist in den Hausarztpraxen nicht notwendig. Allerdings seien Wartezeiten möglich, hieß es. Dr. Paul Stüeken jr. in Richtung Patienten: „Natürlich können Sie sich auch jetzt schon in den jeweiligen Praxen die Grippeimpfung abholen. Vergessen Sie dabei bitte nicht ihren Impfausweis und die Versichertenkarte.“

Risikogruppen haben Vorrang

Zielgruppen der Grippeimpfung sind vor allem Risikogruppen nach Robert-Koch-Institut Vorgabe. Zu denen zählen chronisch Erkrankte, alle Menschen ab dem 60. Lebensjahr, Schwangere ab der 13. Schwangerschaftswoche, Menschen mit vielen sozialen Kontakten (beruflich oder privat), Bewohner von Senioren- oder anderen Gemeinschaftseinrichtungen, nahe oder im selben Haushalt lebende Angehörige der Risikogruppen, medizinisches Personal.

Gesunde Menschen, die nicht zur Risikogruppe gehören, sollten sich zunächst nicht impfen lassen. Es bestehe die Gefahr, dass der Impfstoff nicht reiche, hieß es.

Hinweisen möchten die Praxen darauf, dass beim Impftag keine Reiseimpfungen besprochen oder verabreicht werden. Dazu sei eine intensive Beratung notwendig.

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