Veranstaltung

Balver Höhlenmarkt lockt Gäste aus Nah und Fern

Elke Jantos (links) und Petra Coto (rechts) sind extra aus Kreuztal bis nach Balve gefahren.

Elke Jantos (links) und Petra Coto (rechts) sind extra aus Kreuztal bis nach Balve gefahren.

Foto: Alexander Lück

Balve.  Zwei Tage lang konnte in der Balver Höhle allerlei Schönes, Nützliches oder Leckeres gekauft werden. Das Fazit zum Höhlenmarkt fällt gut aus.

Sehr guter Besuch beim Höhlenmarkt am Wochenende im Balver Felsendom. Die bunte Auswahl der über 50 Aussteller lockt Gäste aus nah und fern.

Fast 80 Kilometer (für einen Weg wohlgemerkt) haben etwa Petra Coto und Elke Jantos auf sich genommen. Am Sonntagmittag von ihrem Wohnort Kreuztal bis nach Balve. Die Höhle ist dabei für Coto keine Unbekannte. „Ich war schon öfter beim German Kultrock im Sommer hier und kenne das deshalb.“

Kurzfristig habe sie dann von dieser Veranstaltung ganz anderer Art im Felsendom gesehen, dem Höhlenmarkt mit 54 Ausstellern, die Schönes, Nützliches oder Leckeres im Angebot haben. Und damit war klar, wohin der Weg führen soll: aus dem Siegerland ins Hönnetal. „Die Höhle hat einfach eine absolut einzigartige Atmosphäre“, sagt die Kreuztaler Besucherin. Und diese prägt eine Veranstaltung , egal ob es nun um kreischende Gitarren oder um edles Kunsthandwerk geht.

Mit Elke Jantos konnte Petra Coto auch noch eine Begleiterin gewinnen. Diese steht nun das erste Mal in der Höhle. „Wirklich toll hier“, staunt sie. Angetan hat es den beiden der Holzschmuck. Ein paar hölzerne Kerzen zum Beispiel, Weihnachten ist ja auch nicht mehr so weit. Jedenfalls sind die Damen fündig geworden. Wie so viele andere Besucher auch, die schwere Taschen in Richtung Parkplätze tragen.

Bambusklang und verführerische Düfte

Es klingt zwar anders als beim Kultrock, aber auf Musik müssen weder Petra Coto noch die anderen Tausenden Besucher verzichten. Johnny Grant lässt immer wieder sein Saxofon erklingen. Jazziges oder Swingendes kommt aus ihm heraus. Das besondere: dieses Instrument ist aus Bambus gefertigt. Zu einem Publikumsmagneten entwickelt sich dieser Stand mit seinem ungewöhnlichen Angebot dadurch allemal. In großer Stückzahl verkauft wird aber anderswo natürlich noch mehr.

Klang aus Bambus aus der einen Richtung, und von woanders her strömen verführerische Düfte auf die Besucher ein. Ungewöhnliche und selbstgemachte Leckereien können überall probiert werden.

Keramik aus Garbeck

Zu Essen gibt es bei Sandra Birnkraut nichts. Die Garbeckerin zeigt ihre farbenfrohen und fantasievollen Keramikarbeiten (wir berichteten) auf Tellern oder Tassen. Und stößt bei den Gästen gerade mit ihren Workshop- und Kursangeboten auf großes Interesse. „Viele fragen etwa nach Kindergeburtstagen.“ Denn auch hier kann man mit Birnkrauts Anleitung kreativ werden.

„Wirklich viel verkauft habe ich hier nicht. Aber darum geht es mir auch gar nicht“, erzählt Birnkraut im Gespräch mit der WP. Vielmehr möchte sie ihr Angebot, etwa mit dem Laden in Sundern, bekannter machen.

Dicht gedrängt geht es bei ihr wie auch an vielen anderen Ständen zu. Und nicht viel anders sieht es bei der Handvoll Ständen vor der Höhle aus. Ebenso in der Cafeteria nebenan im Schützen wo einen Sitzplatz zu finden teilweise reine Glückssache ist.

Veranstalterin Elisabeth Hämel sitzt am Eingang und verkauft die Karten. Wirklich zur Ruhe kommt sie kaum, fasst immer bildet sich hier eine Schlange. „Es ist der Wahnsinn“, freut sich Hämel über die Resonanz an den beiden Tagen des Höhlenmarktes.

Noch mehr Fotos, Videos und Nachrichten aus Balve und Umgebung finden Sie hier.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben