INNENSTADT

Balves Dreikönigsgasse endlich für Verkehr frei

Der Ausbau der Dreikönigsgasse in Balve ist nach Angaben der Stadtverwaltung so gut wie abgeschlossen. Über die Höhe der Anliegerkosten gibt es Streit.

Der Ausbau der Dreikönigsgasse in Balve ist nach Angaben der Stadtverwaltung so gut wie abgeschlossen. Über die Höhe der Anliegerkosten gibt es Streit.

Foto: jürgen overkott

Balve.  Was lange währt: Die Dreikönigsgasse in der Balver Innenstadt ist fast fertig. Wie geht es mit den Anliegerkosten weiter?

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Arbeiten zum Straßenausbau der Dreikönigsgasse in Balve sind so gut wie abgeschlossen. Vollsperrung wurde aufgehoben. Der Verkehr kann wieder fließen. Das teilte Bürgermeister Hubertus Mühling am Donnerstag mit.

Die Restarbeiten – Bepflanzung der öffentlichen Grünflächen und Wiederaufstellung von Verkehrszeichen – werden zeitnah ausgeführt. Die Stadtverwaltung erwartet lediglich minimale Beeinträchtigungen des Anliegerverkehrs.

Die Halteverbote in der Garbecker Straße wurden ebenfalls zurückgenommen. Die Stadtverwaltung hatte sie während der Bauphase in der Dreikönigsgasse aufgestellt.

Die Bauarbeiten des Attendorner Unternehmens Kebben hatten Anfang April dieses Jahres begonnen. Stadt und Baufirma hatten vereinbart, die Maßnahme Anfang November zu beenden. „Durch die ungünstige Lage von Versorgungsleitungen und die damit verbundenen umfangreichen Umlegungsarbeiten ergaben sich zwischenzeitlich erhebliche Verzögerungen im Zeitplan“, teilte Mühling mit. „Durch einen verstärkten Personaleinsatz in der Endphase der Pflasterarbeiten konnte die bauausführende Firma Kebben erfreulicherweise diese Verzögerungen deutlich minimieren.“

Streit um Anliegerkosten

Eine Verzögerung von zwei bis drei Wochen sieht die Stadt als nicht problematisch an. Die Bauarbeiten an der Dreikönigsgasse, hieß es, können „als termingerecht fertiggestellt angesehen werden“.

Bauunternehmen, Versorgungsunternehmen und Stadt Balve bedanken sich bei allen Anwohnern für das Verständnis über die baubedingten Behinderungen.

An den Bauarbeiten hatte sich eine hitzige Debatte um Anliegerbeiträge entzündet. Nach dem Stand der Dinge müssen Anlieger für 80 Prozent der Gesamtkosten von rund 430.000 Euro aufkommen. Das Land hat eine Halbierung der Kosten versprochen. Ein Gesetz gibt es allerdings bisher nicht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben