VERKEHRSSICHERHEIT

Balves Kitas können bis zu 50 Warnwesten bei Land NRW ordern

Erstklässler der Nikolausschule Beckum freuen sich über Warnwesten, wie das Archivbild aus dem Jahr 2013 zeigt.

Erstklässler der Nikolausschule Beckum freuen sich über Warnwesten, wie das Archivbild aus dem Jahr 2013 zeigt.

Foto: Marcus Bottin / WP

Balve/Menden.  Wenn’s draußen dunkel wird, sollten Kinder helle Westen tragen. Das Land macht Kitas jetzt ein Angebot für mehr Verkehrssicherheit.

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Bis zu 50 gelbe Warnwesten können Kindergärten und Kindertagesstätten im Märkischen Kreis beim Landesverkehrsministerium in Düsseldorf bestellen. Darauf wies der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge am Mittwochabend in einer Mitteilung hin.

Sets auch für die nachfolgende Generation der Kinder nutzen

Die Landesregierung habe auf Antrag der CDU-Fraktion Mittel im aktuellen Haushalt bereitgestellt, hieß es. Verkehrserziehung sei „ein wichtiger Baustein“. Sie beginne bereits in Kindergärten und Kindertagesstätten. Erzieher(innen) üben demnach mit Vorschulkindern, wie sie sicher an ihr Ziel gelangen. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu erhöhen und sie an den Schulweg heranzuführen“, sagt der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge. „Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, in dem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen. Mit den Überwürfen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt. Gleichzeitig können wir besser sehen, wenn sie auf Tour sind.“

Der Familienvater aus Balve unterstützt die Initiative der Landesregierung, Vorschulkindern im Kreis zur Verkehrserziehung entsprechende Sets reflektierender Überwürfe zur Verfügung zu stellen. Voge: „Die Sets sollen in den Kitas verbleiben und können auch für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden.“

Mehr als die Hälfte der Grundschüler per Rad oder zu Fuß unterwegs

Hintergrund: Zum Schuljahr 2019/20 sind rund 158.400 Kinder in Nordrhein-Westfalen eingeschult worden und machen sich oft schon selbstständig auf den Weg zur Schule. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt hat ergeben, dass sich 43 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland zu Fuß und zehn Prozent mit dem Fahrrad auf den Weg zur Schule machen.

Alle Informationen zur Beantragung stehen im Internet.

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